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Einfluss unterschiedlicher Bewirtschaftungsmaßnahmen auf den Nährstoffgehalt von Grünlandfutter

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Das wirtschaftseigene Futter von Wiesen und Weiden liefert in den österreichischen Grünland- und Milchviehbetrieben die zentrale Basis in der Wiederkäuerfütterung. Daher kommt der Quantität und vor allem der Qualität des Grünlandfutters eine besondere Bedeutung zu. Ertragsleistung als auch Qualität des Grünlandfutters werden von zahlreichen Standorts- und Bewirtschaftungsfaktoren gesteuert und können in vielfältiger Weise durch den Landwirt beeinflusst werden. Neben der Nutzung (Art, Zeitpunkt, Häufigkeit, Konservierungsfrom) und Düngung (Meneg, Art, Nährstoffverhältnis etc.) ist es der Pflanzenbestand, der in seiner vielfältigen Zusammensetzung die Produktivität des Grünlandes vorgibt. Veränderungen des Pflanzenbestandes erfolgen durch Düngung und Nutzung, aber auch durch gezielte Maßnahmen der Grünlanderneuerung, -verbesserung udn Unkrautregulierung. Im Bereich der Düngung kommt dem Stickstoff als "Motor" des Pflanzenwachstums eine besondere Rolle zu - Veränderungen im Düngungsniveau erfordern im Grünland aber eine entsprechende Abstimmung mit der Nutzungsfrequenz, um das Grünlandökosystem nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. Vor einer Bewirtschaftungsintensivierung sowohl im Bereich der Düngung als auch der Nutzung muss daher geprüft werden, ob sich der Standort resp. der Pflanzenbestand dafür überhaupt eignen. Daten aus einer umfangreichen Feldstudie zeigen, dass auch unter den häufig ungünstigen klimatischen Bedingungen des alpenländischen Grünlandes beachtliche Futterqualitäten aus dem Grünland möglich sind, wenngleich in der Praxis auch noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Gute und hohe Futterqualitäten können aber auch im Rahmen der bestehenden Maßnahmen udn Auflagen des Agrarumweltprogrammes erzielt werden, wenngleich dabei das Ertragspotential insbesondere in Gunstlagen nicht ausgeschöpft werden kann. Bei einer ökonomischen Abschätzung, wie weit sich die Teilnahme an ÖPUL bzw. an einer bestimmten Maßnahme rechnet, müssen betriebsspezifische Aspekte berücksichtigt werden. Umfangreiche Ergebnisse zeigen, dass auch bei der Teilnahme an Maßnahmen mit einer reduktion bzw. einem Verzicht auf ertragssteigernde Betriebsmittel im Vergleich zu Nicht-ÖPUL-Betrieben eine gute Produktivität mit hoher Qualität möglich ist. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer verbesserten Nutzung der betriebseigenen und der natürlichen Ressourcen. Effizienter und sachgerechter Einsatz der wirtschaftseigenen Dünger sowie gezielte Maßnahmen in der Grünlandpflege, -nutzung und -konservierung bieten eine gute Grundlage für die Fütterung.

 

Pötsch, E.M. und Resch, R. (2005): Einfluss unterschiedlicher Bewirtschaftungsmaßnahmen auf den Nährstoffgehalt von Grünlandfutter. 32. Viehwirtschaftliche Fachtagung, Irdning, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, 13.-14. April 2005, 1-14.

 

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