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Phosphor in landwirtschaftlich genutzten Böden in einem Teileinzugsgebiet der Antiesen im oberösterreichischen Innviertel

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Datum der Datei: 03.12.2013 09:12:05
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Das Ziel des INTERREG IV A-Projekts „Gewässer-Zukunft“ ist eine nachhaltige Verbesserung der Wasserqualität der Antiesen im oberösterreichischen Innviertel. Dazu müssen die Phosphor-Einträge aus landwirtschaftlich genutzten Flächen in den Fluss reduziert werden. Um die tatsächlichen und möglichen Phosphor-Einträge qualitativ beurteilen zu können, sind zunächst einmal Kenntnisse über den Phosphor-Gehalt der landwirtschaftlich genutzten Böden im Einzugsgebiet erforderlich. Daher wurde in den Jahren 2010 und 2011 in einem Teileinzugsgebiet der Antiesen der Nährstoffstatus der Acker- und Grünlandböden erhoben. Insgesamt wurden in dem überwiegend ackerbaulich genutzten Untersuchungsgebiet 590 Bodenproben aus dem Oberboden (0-15 cm Bodentiefe) gezogen. Für den Nachweis einer erosions- und abschwemmungsbedingten lateralen Nährstoffverlagerung wurde auf jedem Schlag in Hanglage zumindest der Ober-, Mittel- und Unterhang beprobt. Die im Boden unterschiedlich verfügbaren Phosphor-Anteile wurden mit verschiedenen Methoden ermittelt. Die Ergebnisse der Bodenanalysen belegen sehr niedrige Gehalte an CAL-löslichem Phosphor auf den meisten Grünlandflächen. Die Ackerböden mit den Kulturarten Getreide, Mais und Ölpflanzen (Raps, Lein) sind in den obersten 15 cm im Durchschnitt besser mit CAL-löslichem Phosphor versorgt als die Grünlandböden. Auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen sind die wasserlöslichen Phosphor-Gehalte im Oberboden zum Teil sehr hoch. Auf diesen Flächen kann Phosphor bei Oberflächenabfluss leicht gelöst und abgeschwemmt werden. Die untersuchten Böden besitzen eine hohe Phosphor-Speicherkapazität. Der Phosphor-Sättigungsgrad ist sowohl in den Acker- als auch in den Grünlandböden mit wenigen Ausnahmen niedrig. Somit dürfte das Risiko für erhöhte Phosphor-Verluste durch Auswaschung gering sein. Eine erosions- und abschwemmungsbedingte Phosphor-Anreicherung am Unterhang konnte nicht festgestellt werden. Die Untersuchungsergebnisse werden im Hinblick auf die Eutrophierungsgefahr der Antiesen diskutiert.

Aim of the INTERREG IV A-project “Gewässer-Zukunft” is a sustainable improvement of the water quality of river Antiesen in Upper Austria. To reach this target, phosphorus inputs from agricultural used areas have to be reduced. In order to assess the actual and potential losses of phosphorus from arable land and grassland to the river Antiesen, knowledge of the soil phosphorus levels in the catchment is necessary. Therefore, in 2010 and 2011 the nutrition status of the arable soils and grassland soils within a subcatchment of river Antiesen was investigated. In the study area, dominated by arable land, a total of 590 soil samples from the topsoil (0-15 cm depth) were collected. To assess the risk of phosphorus losses from agricultural used soils by soil erosion and surface runoff, in each sloping field soil samples were taken at least from the upper, middle and lower part of the slope. The pools of various forms of phosphorus were determined by different methods. Most of the grassland soils investigated exhibit very low levels of CAL-soluble phosphorus. Arable land, cropped with cereals, maize or oil plants (rapeseed, flax), has on average higher contents of CAL-soluble phosphorus in the topsoil than grassland. In the agricultural used soils, the levels of water-soluble phosphorus in the uppermost 15 cm are sometimes very high, increasing the risk of greater phosphorus losses in surface runoff in dissolved form on slopes. The soils investigated possess high phosphorus sorption capacities. With few exceptions, both in the arable soils and in the grassland soils the degree of phosphorus saturation is low. Therefore, also the risk of elevated phosphorus losses by leaching seems to be low. Surprisingly, we could not observe a phosphorus enrichment on the lower part of the slope due to soil erosion and surface runoff. The findings will be discussed with regard to the risk of eutrophication of river Antiesen.

Bohner, A., Huemer, C., Schaumberger, J., Liebhard, P. (2013): Phosphor in landwirtschaftlich genutzten Böden in einem Teileinzugsgebiet der Antiesen im oberösterreichischen Innviertel. Abschlussbericht: Das INTERREG IV A-Projekt Gewässer Zukunft 2009-2013, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, 45-57

 

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