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futterqualitaet04

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Datum der Datei: 27.11.2013 12:46:29
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Dateigröße: 138.97363 kb
MD5-Hash: v.0e49d54cf40e14cd2c994552e59602ae

 


Bei der Vorbeuge und Bekämpfung der Kalzinose führen Einzelmaßnahmen selten zum gewünschten Erfolg. Nur eine Kombination aus pflanzenbaulichen und fütterungstechnischen Maßnahmen kann das Problem der Kalzinose nachhaltig verringern. Grundlage dazu ist eine regelmäßige Beobachtung und Beurteilung der Pflanzenbestände sowie die Kenntnis der einzelnen Arten, insbesondere des Goldhafers. Die Kosten der langfristig wirksamen Grünlanderneuerung stellen in Anbetracht der Leistungs- oder im Extremfall der Tierverluste eine sinnvolle und betriebswirtschaftlich gerechtfertigte Investition dar. Die Ergebnisse aus dem Projektgebiet zeigen das Belastungspotential an kalzinogen wirkender Substanz in Milchviehbetrieben auf und dokumentieren eine in Abhängigkeit der Jahreszeit zum Teil dramatische Überversorgung an Vit D3-wirksamer Substanz. Die Ergebnisse aus dem 1999 angelegten exakten Feldversuch belegen die Wirksamkeit der Erhöhung der Nutzungsfrequenz sowie die Durchführung einer Nachsaat mittels Bandfräse und goldhaferfreiem Saatgut als probate und praktikable Möglichkeit zur raschen Reduktion des Goldhaferanteiles im Dauergrünland. Die aktuellen, im BFL Hirschstetten durchgeführten, Untersuchungen zur Bestimmung der kalzinogen wirksamen Substanz im Goldhafer zeigen einen klaren Einfluß des Vegetationszeitpunktes sowie den Einfluß der Goldhafersorte resp. des Goldhaferstammes. Im letzten Versuchsjahr (2001) wurden noch weitere Untersuchungen zum Thema „Gehalt an kalzinogen wirksamer Substanz im Goldhafer“ durchgeführt, wobei unter anderem auch der Aspekt unterschiedlicher Konservierungsverfahren im Vordergrund stand. Die Untersuchungen an vergleichbaren Proben (gleiche Feldversuchsanlage am selben Standort, gleiche Sorten und Stämme) des darauf folgenden Erntejahres brachten keine eindeutige Bestätigung der ersten Ergebnisse. Dies ist als deutlicher Hinweis auf zusätzliche Einflussfaktoren auf den Gehalt an kalzinogen wirksamer Substanz zu werten – dies würde auch erklären, warum die Enzootische Kalzinose in Schüben von mehreren Jahren an unterschiedlichen Orten auftritt, obwohl der Anteil an Goldhafer in den Pflanzenbeständen meist permanent hoch ist und vielfach über der kritischen Grenze liegt.

 

Pötsch, E.M. (2002): Pflanzenbauliche Maßnahmen zur Bekämpfung der enzootischen Kalzinose, Abschlussbericht des Forschungsprojektes BAL 992215, BAL Gumpenstein, 16 S.

 

 

 

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