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futterqualitaet02

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Datum der Datei: 27.11.2013 12:41:28
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Dateigröße: 233.88184 kb
MD5-Hash: v.74a7d01a240b0d21682d9bfa53b34418

 


Das österreichische Agrarumweltprogramm ÖPUL weist seit Beginn seiner Einführung im Jahr 1995 eine sehr hohe Akzeptanz bei den heimischen Landwirten auf. Knapp 75% der österreichischen Landwirte nehmen mit insgesamt mehr als 85% der landwirtschaftlichen Nutzfl äche an ÖPUL-Maßnahmen teil und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur verstärkten Ökologisierung der Landwirtschaft. Der Akzeptanzgrad von ÖPUL liegt in den grünlanddominierten Regionen besonders hoch, dies betrifft unter anderem die als hochwertig eingestufte Maßnahme „Biologische Wirtschaftsweise“. Jede der angebotenen Maßnahmen ist mit defi nierten Förderungsvoraussetzungen verknüpft, die in vielfältiger Weise sowohl den Ertrag von Grünland als auch die Qualität des Grundfutters beeinfl ussen. Das tatsächliche Ausmaß dieser Beeinfl ussung hängt sehr stark von den standörtlichen Bedingungen und der vorliegenden, spezifischen Bewirtschaftung ab. Wieweit nun die für einzelne Maßnahmen jeweils festgelegten Prämien etwaige Verluste tatsächlich abdecken kann, daher auch nicht generell beantwortet werden. Ergebnisse von Exaktversuchen und Feldstudien belegen, dass auch innerhalb von ÖPUL ansprechende Futtererträge und –qualitäten auf den Wiesen und Weiden erzielbar sind, wenngleich vor allem in Grünlandgunstlagen hohe und höchste Ertragspotentiale nicht zur Gänze ausgeschöpft werden können. In jedem Fall besteht aber die Möglichkeit einer verbesserten, optimierten Nutzung der betriebseigenen und natürlichen Ressourcen ohne damit in Konfl ikt mit den Aufl agen einzelner ÖPUL Maßnahmen zu geraten. Dies betrifft insbesondere den sachgerechten und effi zienten Einsatz der Wirtschaftsdünger mit guten Einsparungspotentialen im Bereich der gasförmigen N-Verluste im Stall, am Lager und bei der Ausbringung. Vorbeugende Pflege- und Regulierungsmaßnahmen ermöglichen in Kombination mit Methoden der Grünlanderneuerung die Entwicklung stabiler, leistungsfähiger Grünlandbestände mit ausreichenden Anteilen an Leguminosen, die wiederum einen wichtigen Beitrag zur Bodenfruchtbarkeit und zur biologischen Stickstoffversorgung leisten. Letztlich bestehen auch beachtliche Reserven im Bereich der Ernte (Reduktion der Futterverschmutzung!) und auch in der Futterkonservierung wie umfangreiche Praxisuntersuchungen belegen.

 

Pötsch, E.M. (2009): Grundfutterqualität im Konnex mit dem österreichischen Agrarumweltprogramm. 15. Alpenländisches Expertenforum zum Thema "Grundfutterqualität - aktuelle Ergebnisse und zukünftige Entwicklungen", Gumpenstein, LFZ Raumberg-Gumpenstein, 29-38.

 

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