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s 2018 italien 03a Venezia
Italien-Sprachreise – auf ins Land, in dem Kulinarik noch Hochkonjunktur feiert!

Voll gespannter Neugier und Entdeckerlust traten wir am 9. April von Raumberg-Gumpenstein aus die Reise nach Italien über das Kanaltal in die autonome Region Friaul-Julisch Venetien an. Mit einem Kleinbus der Firma Hubner und einer gemütlichen Gruppe von elf Schülern und zwei Begleitlehrern machten wir die Straßen des nördlichen Italiens unsicher.

Erster Halt war die ehemalige Festungsstadt Palmanova. Der sternartige Grundriss der Planstadt wirkt bis heute sehr beeindruckend und überzeugt durch seine klaren Linien und gute Kulinarik. Im Zentrum der Stadt wurde das erste Mal ein bisschen italienische Kost verspeist und Kaffee genossen.

Gestärkt und motiviert traten wir die Weiterreise nach Grado an. Die stark vom Tourismus geprägte Stadt glänzte mit seinen niedlichen Cafés und seinem außergewöhnlichen Strandpanorama sowie der weitläufigen Uferpromenade.

Drei Tassen Kaffee und dem überraschenden Fakt, dass die simple Bestellung eines Kaffees einen servierten Espresso nach sich zieht, später, saßen wir wieder im Bus, unterwegs zu unserer Unterkunft in Latisana. Dort angekommen, fühlten wir uns augenblicklich wohl, umgeben von großflächigen Weingärten und untergebracht in niedlichen italienischen Unterkünften. Auch der Gastgeber war uns sofort sehr sympathisch, bestellte er für uns doch noch Pizza und servierte Kostproben seiner exzellenten Winzerkünste.

Einen Art Höhepunkt stellte der zweite Tag dar, der mit einem vorzüglichen Frühstück startete, das alles bot, was das Herz eines wissbegierigen und hungrigen Schülers begehrte. Voller Vorfreude machten wir uns mit dem Zug auf nach Venedig, in der Lagune von Venedig gelegen. Über eine extra aufgeschüttete Eisenbahnstrecke fuhren wir direkt ins Herz der weit über Europa hinaus bekannten Stadt ein. Eine sehr nette Dame mit ulkigem italienischem Akzent trat mit uns eine sehr informative Führung durch die Stadt der Kanäle, niedlichen Brücken und engen Gassen an. Die Hauptattraktionen der stark von Touristen frequentierten Stadt meidend, schlugen wir uns durch verwinkelte Gassen, am Dom der Benediktiner Santa Maria Gloriosa dei Frari vorbei über die bekannte Rialtobrücke hin zum Wahrzeichen, dem Markusdom samt Markusplatz, durch. Erst jetzt wurden uns die Mengen an Besuchern bewusst, die diese Stadt Tag für Tag aufnimmt. Die Führung mit einer Begehung des Doms beendend, wurden wir uns selbst und dem Entdecker in uns überlassen. Die hochfrequentierten Straßen und Plätze meidend, suchten wir uns ein leistbares Restaurant, um uns mit italienischen Spezialitäten zu sättigen. Eine nicht zu unterschätzende Zahl von Kaffees später und nach dem Besuch einer Vielzahl von kleinen Cafés und Bars, warteten wir auf unseren Bootstransfer, der uns über die „Hauptstraße Venedigs“, den Canale Grande, wieder zurück zu unserem Startpunkt brachte. Leicht ermüdet von den vielen Eindrücken Venedigs, brachte uns der Zug wieder zu unserer Unterkunft zurück. Dankbar und zufrieden landeten wir in unseren bequemen Betten, um Kraft zu tanken für den nächsten Tag.

Überzeugt von den guten Weinen unseres Gastgebers, deckten wir uns vor unserer Abreise noch einmal ausreichend ein, bevor es in das kleine Städtchen Spilimbergo – die Hauptstadt der Kunst des Mosaiks - ging. Dort angekommen, waren wir überwältigt von der Geduld, die Schüler in der „Berufsschule des Mosaiks“ aufbringen, um ihre beeindruckenden Werke zu vollenden. Mit teils millimetergroßen Stücken aus Natur- bzw. künstlich hergestellten Materialien werden Kunstwerke von unschätzbarem Wert gefertigt. Von Porträts bis zu historisch bekannten Werken wird hier alles, was das künstlerische Herz begehrt, dargeboten. Die Abgänger dieser Schule sind in aller Welt aufgrund ihrer handwerklichen Fähigkeiten bekannt und geschätzt.

Den letzten Programmpunkt und definitiv den kulinarischen Höhepunkt stellte der Besuch der Schinkenfabrik in San Daniele dar. Der dort produzierte Prosciutto findet weltweit reißenden Absatz und überzeugte auch uns durch seinen intensiven Geschmack und seine Zartheit.

Von den Ereignissen der letzten Tage ermüdet, setzten wir uns in unseren Kleinbus und traten mit einem lachenden und einem weinenden Auge die Heimreise in die grüne Steiermark an.

Ciao Italia!

(Christoph Gapp, 2ALa)

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