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Wiesenduft 2013
Unter dem Motto „Vielfalt kann man riechen – Biodiversität geht durch die Nase“ fand am 17.  Juni 2013 im 1B-Jahrgang 2012/13 der HBLFA Raumberg - Gumpenstein im Rahmen des Biologie-Übungs-Unterrichtes ein Workshop statt.

Wiesenduft - Ein Workshop im 1B-Jahrgang rund um das Thema Biodiversität

Unser Vortragender Herr DI Wolfgang Ressi vom „eb&p Umweltbüro“ kam aus Klagenfurt zu uns nach Raumberg. Er ist als  Fachbereichsleiter für die ländliche Entwicklung und u. a. für das Projekt „Biodiversitätsmonitoring mit Landwirten“ verantwortlich, an welchem mehr als 700 Landwirte beteiligt sind. Dieses Projekt wird vom Lebensministerium und den Naturschutzabteilungen der Länder unterstützt. Unsere Schule hat sich am Projekt „Biodiversitätsmontoring im Jahr 2010 und 2011 beteiligt.

Mit der einleitenden Frage: „Was bedeutet Biodiversität?“ begann unser zweistündiger Workshop. Mit Hilfe eines Brainstormings wurde durch die SchülerInnen der Begriff Biodiversität definiert und ein Plakat dazu gestaltet. Im Weiteren beschäftigten sich die SchülerInnen mit intensiven sowie extensiven Grünlandflächen und warum Pflanzen überhaupt duften.

Im weiteren Verlauf des Workshops erfahren die SchülerInnen wichtige Basics zu Inhaltsstoffen in Pflanzen und ihre Erriechbarkeit sowie den Umgang mit einer sogenannten Geruchskarte.

Der zweite Teil des Workshops – eine olfaktorische Praxisübung mit „Geruchskarte“ - lässt die SchülerInnen in zweier Teams selbstständig Erfahrung rund um den Wiesenduft der Pflanzen sammeln.

Wiesenduft 2013
Die SchülerInnen besuchten hierfür gemeinsam mit dem Betreuer eine Wiesenfläche in Raumberg. Sie „rieben und rochen“ einzelne Pflanzen, ordneten die Gerüche vordefinierten Kategorien (duftend, blumig, zitronig, würzig,…) zu und trugen diese bewertet nach deren Intensität (1-4) in die Geruchskarte ein.

Abschließend wurden die Teams aufgefordert die gesammelten und bewerteten Pflanzen in einem Koordinatensystem nach deren Angenehmheit – wohlriechend bis stinkend - (x-Achse) sowie nach deren Intensität (y-Achse) aufzulegen. Es fiel auf, wie unterschiedlich die Wahrnehmung bzw. Empfindung jeder einzelnen Person im positiven Sinne war. Die SchülerInnen bestätigten nach dem Workshop, dass sie die Natur nun ganz anders sehen als vorher.

 


 

Bericht über "Wiesenduft" von Niklas Weichbold

Interessantes zum Nachlesen: http://www.biodiversitaetsmonitoring.at/

1B-Jahrgang 2012/2013 We

Dipl.-Ing. (FH), B. Ed. Ingrid Prieger-Edlinger, Juni 2013