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Milano 2013
Milano, Lago di Garda, Verona

Ein Bericht von Andreas Bischof und Mathias Wachter über eine Sprach- und Kulturreise mit Dr. Christine Wedenig

 

Vom 3. bis 6. April 2013 verbrachten wir, die ItalienischschülerInnen der 4A, 4B und 2S, eine spannende Zeit in Italien. Im Vordergrund stand natürlich die Erweiterung unseres italienischen Sprachhorizontes,

doch auch vom reichhaltigen Angebot des mediterranen Nightlife wurde Gebrauch gemacht.

Der erste Tag war größtenteils von der Schönheit des Busfahrens gekennzeichnet. Wir starteten um 7:30 Uhr in Raumberg mit unserem bayrischen Busfahrer, der, wie wir schnell bemerkt haben, sich bereits recht gut an den italienischen Fahrstil angepasst hatte.

Um die Mittagszeit erreichten wir Udine, wo wir eine Möglichkeit suchten, unsere erlernten Fähigkeiten anzuwenden. Nach langem Suchen fanden einige von uns eine Bar. Um die Bestellung für die Angestellten zu erleichtern, bestellten wir für alle: un toast grande e una coca-cola. Nach diesem Imbiss suchten wir noch eine Gelateria auf, um einmal echtes italienisches Eis zu kosten. Anschließend fuhren wir in unsere Unterkunft nach Nago am Gardasee, wo wir feststellen mussten, dass ein italienisches 3-Sterne-Hotel nicht einmal mit unseren Internatszimmern mithalten kann.

 

Am Donnerstag fuhren wir mit unserem dänischen Stadtführer Thomas nach Milano. Es war sehr lustig, ihm zuzuhören, weil er natürlich ein bisschen gebrochen Deutsch sprach. Er erklärte uns etwas über die Gegend um Mailand. In der Stadt selbst gingen wir zum großen Dom. Mailand ist bekanntlich die Stadt der Reichen und Schönen – da waren wir eindeutig am richtigen Platz. Die Besichtigung des Mailänder Doms von innen hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Auch die beeindruckende überdachte Einkaufsstraße Galleria Vittorio Emanuele übertraf unsere Vorstellungen. Dort konnten wir schon erahnen, dass die Geschäfte und Lokale eher für Leute sind, die mit Vorliebe viel Geld in Markenware investieren.

Am Rückweg nach Nago unterzogen wir uns noch, zum Glück bei ruhigem Seegang, einer Bootsfahrt von Peschiera nach Garda. Wir hofften, dass wir eventuell das Seeungeheuer „Benny“, von dem uns unser Reiseleiter erzählte, sichten könnten, doch wir wurden leider enttäuscht.

Die Rückfahrt bestritten wir mit dem Autobus über die beeindruckende Küstenstraße zurück nach Nago.

Den Freitag begannen wir mit einem Besuch inklusive Weinverkostung beim Weingut und Weinmuseum Zeni in Bardolino.

Anschließend erhielten wir von unserer außerordentlich kompetenten Stadtführerin Frau Wedenig eine interessante Stadtführung in Verona, leider bei verregnetem Wetter. Wir besichtigten mehrere Brücken, die über die Etsch führen, und auch das Castelvecchio. Doch der absolute Höhepunkt war wohl der Abstecher zu Julias Balkon. Keiner aus der Gruppe ließ es sich nehmen, eine Portion Glück am Busen der Bronze-Julia abzuholen.

Den Nachmittag ließen wir noch bei einem Gelato gemütlich in Sirmione ausklingen. Am Abend kamen die Einheimischen noch ein letztes Mal in den Genuss unseres österreichischen Temperamentes.

Am Samstagmorgen traten wir unsere lange Rückfahrt nach Raumberg an. Zu Mittag legten wir noch einen Zwischenstopp bei einer Prosciutto-Fabrik in San Daniele ein, wo wir unsere Italienexkursion bei einem köstlichen Mittagessen ausklingen ließen.