Sie benutzen eine uralte Version von Microsofts InternetExplorer.
Diese Version wird von unserer Website nicht mehr unterstützt.
Bitte aktualisieren Sie Ihren InternetExplorer oder wechseln Sie zu einem anderen modernen Browser.

Kosmische Familie
Am 29. November 2012 brachten Raumberger Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 3S und 4B in der Schulkapelle das Stück "Die kosmische Familie" nach Barbara Marx Hubbard zur Aufführung.

Sie hatten sich unter der professionellen Regie von Claudia Seigmann viele Stunden lang darauf vorbereitet. Die Initiatorin Mag. Birgit Lesjak-Ladstätter übersetzte die Szenen während der Probenzeit aus dem Amerikanischen ins Deutsche und spielte auch selbst mit, nachdem der Träger einer Rolle ausgefallen war.

Der große Beifall am Schluss und die Gespräche beim Büffet bestätigten, dass sich die Mühen der Schauspielenden, der Musik und Technik und natürlich der Redaktion und der Regie gelohnt hatten.

Bilder vom Theaterabend "Die kosmische Familie"


Die kosmische Familie - Theaterzettel

Regie: Claudia Seigmann

Darstellende und Rollen:

Berger Philipp - John, der Drehbuchautor in Hollywood
Katharina Schmuck - Eva, Sekretärin, Kellnerin
Anita Meusburger - Maria Magdalena, Stimme von Gott
Stephan Rottensteiner - Luzifer
Viktoria Matlschweiger - Eva, Jugendliche
Mag. Birgit Lesjak-Ladstätter - David
Theresa Scheibenstock - Adam, Eva

Technik und Bilderfolgen: Georg Düringer, Johannes Leeb, Belinda Kupfer

Fotos in der Galerie: Johannes Leeb

Idee und Regieassistenz: Mag. Birgit Lesjak-Ladstätter

 


 

Die kosmische Familie - Inhalt

Dramatische Lesung von Barbara Marx Hubbard, aus dem Amerikanischen übersetzt von Birgit Lesjak-Ladstätter, dramatisiert unter der Regie von Claudia Seigman von SchülerInnen des 3S- und 4B-Jahrgangs der HBLFA Raumberg-Gumpenstein.

„What is the aspect of our power, that is good?“ Diese Frage stellte die 15-Jährige Barbara Marx nach dem Schock des Abwurfs amerikanischer Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki dem amerikanischen Präsidenten Eisenhower bei einer Einladung zum Tee. Der Präsident war etwas ratlos und wusste keine Antwort auf diese Frage. Sie wird die heute über Achtzigjährige íhr ganzes Leben lang beschäftigen. Eine Antwort erhält sie beim Jesuiten, Theologen und Paläontologen Teilhard de Jardin. Sie liegt in der fortschreitenden Evolution allen Lebens und des menschlichen Bewusstsein hin zu immer differenzierteren Formen und im Falle des menschlichen Geistes hin zum Bewusstsein des kosmischen Christus. Der Vision einer evolutionär bedingten guten Entwicklung der menschlichen Spezies hat Barbara Marx Hubbard ihr Leben und Arbeiten gewidmet.

Die säkulare Jüdin sieht das Problem der Trennung zwischen Menschen, zwischen Mann und Frau, Mensch und Gott, Mensch und Natur schon in den biblischen Ursprungsmythen  grundgelegt. Und sie lässt in ihrem Stück Eva - aufgeweckt von Maria Magdalena - ausziehen um sich mit Gott zu versöhnen und in seinem Auftrag Luzifer, den gefallenen Engel und mit ihm den getrennten menschlichen Genius in Form von genialen, aber in ihrer Kreativität fehlgeleiteten Männern zur Kooperation zu überreden. Ihre Aufgabe ist, die getrennte kosmische Familie am Baum des Lebens im Paradies wieder zusammenzuführen. Dazu braucht es die Mitarbeit eines mächtigen Hollywood-Regisseurs und eines genialen Drehbuchautors, der die Menschheit dazu inspirieren soll, ihre Geschichte neu zu schreiben – jenseits von Trennung, Ausbeutung und Gewalt. Eva und John stiften alle MitspielerInnen und ZuseherInnen dazu an, ihrem Herzenswunsch zu folgen und eine neue Welt der Liebe und des Friedens zu erschaffen. Ob der Versuch gelingt, liegt bei jedem/r Einzelnen und seiner/ihrer Bereitschaft seinem/ihrem Herzenswunsch zu folgen und diesen co-kreativ mit anderen zu verwirklichen...

BLL