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Kommunikationstage der 2B im Oktober auf der Tauplitzalm mit Frau Prof. Lesjak-Ladstätter und Herrn Michael Kogler

Angefangen hat unser erster Tag mit einem anstrengenden Aufstieg zu unserem Quartier. Es war ein steiler Weg und die Wanderung war mit vielen kleinen Hürden gepflastert. Während des Marschierens zeigten uns gewisse Vertrauensübungen unsere Grenzen des gegenseitigen Wohlbefindens. Getrieben vom Durst erreichten wir dann schließlich um 12 Uhr, pünktlich zum Mittagessen, die Grazerhütte, unsere Übernachtungsstätte. Nach dem Essen, es gab Spaghetti und Schiwasser, gingen wir ein Stück des Weges zu einer großen Wiese, wo wir unser Programm fortsetzten. Viele Übungen wurden gemacht um unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung zu schulen und Kooperationsfähigkeit und gemeinsame Strategieplanung zu stärken und es hatte auch einen gewissen Spaßfaktor. Um unser Miteinander-Arbeiten zu verbessern, entwarfen wir in Gruppen „das Eierflugmobil" und nahmen miteinander Kontakt über persönliche Gegenstände auf, die wir zu Kunstwerken formten . Eine sehr unterhaltsame Sache. Unbedingt ausprobieren! Spätesten bei dem Versuch, mit verbundenen Augen ein Viereck mit 28 Schülern an einem Seil zu bilden, gingen auch so manchen die Nerven durch.

Gegen Einbruch der Dämmerung verweilten wir in unseren urigen Zimmern und Herr Kogler zeigte uns ein paar Massagetechniken. So manchem unserer Burschen gefiel dies besonders. Kurz vor der vorgesehenen Bettruhe versuchten wir noch eine besinnliche Übung mit der Unterstützung von Musik zu machen. Zum Teil gelang das auch, aber jedermanns Sache ist diese mentale Kommunikation nicht. Nach einer amüsanten, aber großteils ruhigen Nacht fiel das Erwachen am nächsten Tag etwas schwer. Ein paar Frühaufsteher waren schon um sechs bester Laune und beschlossen mit Herrn Kogler gemeinsam eine Morgenwanderung auf einen kleinen nahegelegenen Berg zu unternehmen. Die anderen machten etwas später Morgenübungen mit Frau Prof. Lesjak-Ladstätter. Um acht Uhr fand dann das gemeinsame Frühstück statt.

Am Vormittag gab es theoretische Impulse zum Thema Konflikteskalation, Dramadreieck, Klassengemeinschaft und wir testeten mittels Fragebögen unsere Selbst-bzw. Fremdeinschätzung. Nach dem Mittagessen strebten wir dann die Wanderung talwärts an - Richtung Autobus. Die Verpflegung war sehr gut und auch der Wirt hatte viel Verständnis. Leider ist es nicht möglich eine Klassengemeinschaft in zwei Tagen zu perfektionieren, aber eine positive Veränderung konnte erzielt werden. Persönlich fand ich diese Tage sehr erholsam und lustig, obwohl unsere Klasse für Kommunikationsübungen ja noch nicht berühmt geworden ist.

Martin Gödl
Oktober 2010