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Foto: Nationalpark Gesäuse

Ende Juli 2020 fand eine gemeinschaftliche Neophytenaktion mit dem Nationalpark Gesäuse und der HBLFA Raumberg-Gumpenstein statt. Das Team widmete sich einem Schwemmkegel an der Enns auf der Höhe des Finstergraben im Kerngebiet des Nationalparks, auf dem auch streng geschützte Pflanzen vorkommen. Die Fläche wurde als Referenzfläche für das Projekt MonitorNeophyten der HBLFA Raumberg-Gumpenstein ausgewählt.

 

Ausgestattet mit Spaten und Schaufel und natürlich in Begleitung des Babyelefanten wurde, um der Hitze zu trotzen, bereits in der Früh mit den Beseitigungsmaßnahmen begonnen. Auf einer Fläche von ca. 100m2 konnten Rhizome in einer Tiefe von bis zu einem Meter ausgegraben werden, um die einer weiteren Ausbreitung dieser hoch invasiven Pflanzenart vorzubeugen. Die Fläche wurde in den vergangenen zwei Jahren immer zum gleichen Zeitpunkt bearbeitet und die Mühen haben sich sichtlich gelohnt. Der Japanische Staudenknöterich wird durch die kontinuierliche Bearbeitung in der Ausbreitung gehemmt. Durch die Maßnahmen konnte die Größe von etwa zwei Metern Höhe im Jahr der erstmaligen Sichtung 2018 auf ca. 30-50 cm vermindert werden. Diesmal war es sogar möglich einen Großteil des Wurzelwerks zu beseitigen, wobei die längsten ausgegrabenen Rhizome drei Meter lang waren. Insgesamt wurden neun Säcke á 80l Pflanzenmaterial beseitigt und zur fachgerechten Entsorgung zum Abfallwirtschaftsverband nach Liezen gebracht.
Im Herbst erfolgt die Nachkontrolle durch eine Mitarbeiterin des Nationalparks um etwaige übriggebliebene Pflanzen zu beseitigen.

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