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Für den Kohlenstoffkreislauf hat der Streuabbau im Boden eine große Bedeutung. Bei der Streuzersetzung durch Bodenorganismen wird das klimarelevante Gas CO2 freigesetzt. Die Geschwindigkeit des Streuabbaus hängt in erster Linie von der Qualität der Streu, von der Anzahl und Aktivität der Bodenorganismen und vom Klima (insbesondere Temperatur und Niederschlag) ab. Der Klimawandel beeinflusst somit auch den Streuabbau.

Teebeutel im Boden

Im Rahmen der „Tea Composition – Initiative“ wurden weltweit Streuabbauversuche in 570 terrestrischen Ökosystemen durchgeführt, um die Auswirkung des Klimawandels auf den Streuabbau vorhersagen zu können. An der HBLFA Raumberg-Gumpenstein wurden Steuabbauversuche in einer dreischnittigen Mähwiese durchgeführt. Der Versuchsstandort repräsentiert Grasland in der gemäßigten Klimazone. Zur Quantifizierung des Streuabbaus wurde die „Tea Bag Methode“ angewandt. Dabei wurden Teebeutel von Grüntee (repräsentativ für leicht abbaubare Streu) und Rooibustee (repräsentativ für schwer abbaubare Streu) im Boden vergraben, nach einer Inkubationszeit von 3 Monaten, 12 Monaten, 24 Monaten sowie 36 Monaten wieder ausgegraben und das bis dahin nicht zersetzt organische Material quantifiziert. Über diesen wertvollen Streuabbauversuch wurde im ORF (Newton) berichtet.

Weitere detaillierte Informationen finden sie unter www.teacomposition.org

 
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