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4 2019 biotagung 02
Das Bio-Institut der HBLFA Raumberg-Gumpenstein konnte bei der diesjährigen Bio-Fachtagung mehr als zweihundert interessierte Tagungsteilnehmer aus dem deutschsprachigen In- und Ausland begrüßen. Qualität – vom Boden bis zum Lebensmittel – interessierte die Teilnehmer!

Der Boden ist nicht nur die Basis für den Pflanzenbau sondern Lebensraum für eine Vielzahl von Organismen. So entspricht das Gewicht der Bodenorganismen unter einem Hektar Wiese etwa dem von 15-20 Rindern! Im ersten Vortragsblock wurde erörtert, wie durch die Bewirtschaftung dieses wertvolle Leben gefördert werden kann. Dabei wurde der Bogen von der Nutzungshäufigkeit über die Düngung bis hin zur Düngerlagerung und der abgestuften Wiesenbewirtschaftung gespannt. Beim abgestuften Wiesenbau werden die Flächen eines Betriebes in extensiv- und intensiv nutzbare Flächen aufgeteilt und dann darauf die Düngung und Nutzungsintensität abgestimmt. Damit wird einerseits auf häufiger genutzten Flächen bestes Grundfutter zur Fütterung der Milchkühe und andererseits auf extensiveren Flächen Artenvielfalt am Betrieb erreicht. Wie man artenreiche Grünlandflächen wieder gezielt anlegen und erhalten kann und welche Möglichkeiten es gibt in der Öko-Effizienz gut abzuschneiden wurde im zweiten Block diskutiert. Aus Ergebnissen aktuell abgeschlossener Bio-Forschungsprojekte wurden weiters Schlüsse zur weidebasierten und kraftfutterfreien Ochsenmast sowie zum Einfluss der Fütterung auf die für den Menschen ernährungsphysiologisch bedeutenden Fettsäuregehalte in Milchprodukten gezogen. Innovative Baulösungen für Berg-Milchviehbetriebe rundeten die Fachvorträge ab.

Die Tagungsteilnehmer/innen nahmen von der Bio-Tagung viele wertvolle Impulse für die Beratung, Lehre, Forschung und Praxis mit. Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein präsentierte sich in bewährter Weise als Innovations- und Kompetenzzentrum für die Land- und Lebensmittelwirtschaft - diesmal speziell für die in Österreich weiter zunehmende Bio-Landwirtschaft.

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