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Die wiederkäuergerechte Fütterung und die bedarfsgerechte Energieversorgung sind die Basis für gute Fruchtbarkeitsleistungen. Welche Aussagekraft die Milchinhaltsstoffe und Blutergebnisse diesbezüglich haben, wurde in einer Studie untersucht.

Zu Laktationsbeginn wird der Energiebedarf bei Hochleistungskühen meist nicht ausreichend durch die Futteraufnahme gedeckt. Das dabei entstehende Energiedefizit kann Auswirkungen auf die Gesundheit und die Fruchtbarkeit der Kühe haben. Zur Beurteilung der Energieversorgung werden in der Praxis häufig die Gehalte an Milchinhaltsstoffen, wie Fett/Eiweiß-Quotient, Eiweiß- und Fettgehalt, herangezogen. Auch Blutparameter, wie Beta-Hydroxybuttersäure (BHB) und freie Fettsäuren (FFS), spiegeln die Stoffwechselsituation der Kühe wider, jedoch ist die Probengewinnung und Untersuchung bei Blutproben aufwändiger.
In einer aktuellen Studie wurden umfangreiche Daten der HBLFA Raumberg-Gumpenstein zur Aussagekraft von Milch- und Blutparametern ausgewertet (Gregoritsch u. Mit. 2018). Im Speziellen wurde die Aussagekraft punktuell gewonnener Blutproben im Vergleich zu Wochenmittelwerten von Milchinhaltsstoffen untersucht. Zusätzlich wurde auch der Zusammenhang zwischen der Energiebilanz von Kühen und den Fruchtbarkeitsergebnissen geprüft.

Fachpressemeldung

Wissenschaftliche Publikation zum Thema (Auszug)

 

P. Gregoritsch1,2, A. Steinwidder1, J. Gasteiner1, L. Podstatzky1 und W. Zollitsch2 (2018): Beurteilung der Energieversorgung zu Laktationsbeginn mittels Blut- und Milchinhaltsstoffen sowie deren Zusammenhang mit Fruchtbarkeitsergebnissen bei Milchkühen. Züchtungskunde 90 (5), 331-352.
1 Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein, Altirdning 11, 8952 Irdning-Donnersbachtal, Österreich.
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2 Universität für Bodenkultur, Wien, Institut für Nutztierwissenschaften, Gregor-Mendel-Straße 33, 1180 Wien, Österreich