Sie benutzen eine uralte Version von Microsofts InternetExplorer.
Diese Version wird von unserer Website nicht mehr unterstützt.
Bitte aktualisieren Sie Ihren InternetExplorer oder wechseln Sie zu einem anderen modernen Browser.

Rund 200 TeilnehmerInnen besuchten am 26. Mai bei strahlendem Wetter die prachtvollen Blühwiesen am Fuße des Grimmings! Die Benefizveranstaltung der HBLFA Raumberg-Gumpenstein wurde von der Projektgruppe der 4B „Eine Klasse für Sophie“, Renate Mayer und Claudia Plank, in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Ennstal-Ausseerland und der Landjugend Liezen durchgeführt. Die Einnahmen kommen der Tochter unseres ehemaligen Schülers Philipp Winkler zugute.


Zum Einstieg diskutierten namhafte VertreterInnen aus Politik, Forschung, Lehre und Praxis das Thema „Landwirtschaft und Naturschutz – vom Konflikt zur Zusammenarbeit“, gemeinsam mit MedienvertreterInnen, SchülerInnen der HBLFA Raumberg-Gumpenstein und der interessierten Bevölkerung. Franz Titschenbacher, Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark, Anton Hausleitner, Direktor der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Gerhard Schmiedhofer, Vizepräsident vom Steirischen Naturschutzbund, Karin Hochegger, Natura 2000 Schutzgebietsbeauftragte, Karl Brander, vom Steirischen Bauernbund, und Ronald Würflinger, Geschäftsführer der Initiative Blühendes Österreich der REWE International AG erörterten das Thema Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft aus ihrer Sichtweise. Alle waren sich einig, dass Maßnahmen und Anstrengungen für die regionale Wertschöpfung und zum Erhalt der Kulturlandschaft auf allen Ebenen notwendig sind.

Beim anschließenden Wiesenfrühstück wurde die naturbegeisterte Bevölkerung mit Köstlichkeiten aus der Region versorgt und zum Besuch der artenreichen Flächen eingeladen. Die SchülerInnen eröffneten den neu gestalteten Aussichtturm auf die landschaftlichen Schätze. Beim Sensenmähwettbewerb und der Agrar- & Genussolympiade konnten die TeilnehmerInnen ihr handwerkliches Geschick testen sowie ihr Wissen rund ums Produzieren und Konsumieren unter Beweis stellen. Für die jungen BesucherInnen gab es ein eigenes Wasser-Forscherlabor mit Kinderschminken. Molche, Erdkröten, Gelbbauchunken, Wasserskorpione und Co. konnten von den NaturforscherInnen hautnah bestaunt werden.

Iriswiesen, mit der Sibirischen Schwertlilie (Iris sibirica) als Leitart, waren einst ein prägendes Element im Steirischen Ennstal. Heute sind sie nur noch auf einigen Restflächen zu finden. Das IRIS-Fest steht für den Erhalt dieser typischen Streuwiesen, als Markenzeichen unserer traditionellen Kulturlandschaft.
Blühendes Österreich unterstützt ein Projekt der HBLFA Raumberg-Gumpenstein für die „Rekultivierung von Iriswiesen für Artenvielfalt und nachhaltige ökologische Landwirtschaft“. Dabei werden in Trautenfels auf vier Hektar Fläche Iriswiesen angelegt. Neben bewusstseinsbildenden Maßnahmen stehen der Schutz der Artenvielfalt und die Inwertsetzung durch nachhaltige Heugewinnung als Einstreu im Vordergrund.