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Science Practice am Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein
Ein Schwerpunkt im Rahmen der "Be-Natur Science Week für Irdninger Volksschulkinder 2012"
Programm Be-Natur Science Week 2012
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BE-NATUR Science Week 2012 - Kinder forschen und entdecken zum Thema Artenvielfalt

Am Donnerstag, dem 9. August, besuchten die jungen ForscherInnen der Volksschule Irdning das Lehr- und Forschungszentrum für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein, wo Dr. Anton Hausleitner, Leiter für Forschung und Innovation, die ExpertInnen begrüßte. Das Forscherlabor wurde mit der Übergabe der BeNatur T-Shirts eröffnet.

Als erstes brachen die Kinder ins Chemielabor auf, wo ihnen die Mitarbeiterinnen Barbara Steiner und Petra Unterweger die Analyse von Tierfutter erklärten. Sie zeigten den Kindern wichtige Laborgeräte und erklärten Ihnen den Einsatz und die Wirkung von Schwefelsäure. Die Kinder durften selbstständig experimentieren und den pH-Wert von den Flüssigkeiten Cola, Eistee, Wasser und Lauge messen.
Im Bodenlabor mussten die kräftigen Jungs zuerst mit dem Hammer den Bodenbohrer nicht nur in die Erde schlagen, sondern auch vorsichtig das feinkrümelige Material aus dem Boden herausziehen. Dann wurde die Bodenart bestimmt. Mit einem Glasgefäß, einem Plastikblumentopf, Kaffeefilterpapier, Watte, Sand, Kies und Erde bastelten die Kinder eine biologische Kläranlage. Eine Schmutzwasserbrühe konnte in kürzester Zeit wieder gereinigt werden. Vom Bodenprofil entnahmen die Kinder dann Erde und durften nach Herzenslust Matsch herstellen. Die Kreativität war nicht zu bremsen. Sie bauten Dämme, Schlammkugeln und mischten allerhand naturmaterial wie Stroh und Blätter mit Erde und Wasser zusammen. Die Paste ließen sie trocknen. Die Idee zur Errichtung von einer Lehm-Burg soll im nächsten Jahr verwirklicht werden. Helle Begeisterungsschreie waren zu hören, als die experimentierfreudigen Jungs und Mädels mit viel Geduld mit einer Lupe, Grashalmen, Blättern und keinen Ästen sogar ein kleines Feuer entfachen konnten. So wie in der Steinzeit, nur mit Materialen aus der Natur!
Besonderen Spaß hatten die Kinder auch bei einem „Waldsuchspiel“, wo es darum ging, in Gruppen in den Wald zu laufen und bestimmte Dinge wie etwas Duftendes, eine Rinde mit Tierspuren, ein Ahornblatt oder eine Feder zu sammeln und anschließend gemeinsam zu bestimmen. Ein kurzer Rundgang durch den Forschungsstall rundete das Erlebnisprogramm ab. Die Kinder beobachteten junge Ziegen, Schafe, Kälber und Rinder.

Viele Kinder haben Eltern, Verwandte oder Bekannte, die an der Lehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein arbeiten oder Geschwister, die dort in die Schule gehen. Über 300 MitarbeiterInnen aus der Umgebung sind tief mit ihrem innovativen Arbeitsplatz verwurzelt. Die jungen ForscherInnen sind beeindruckt von der Vielfalt der Aufgaben und den interessanten Fachbereichen.

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Kontakt: DI Renate Mayer, Claudia Plank, Bettina Plank BSc.