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Erlebnis Bergbach und ökologischer Fußabdruck
Ein Schwerpunkt im Rahmen der "Be-Natur Science Week für Irdninger Volksschulkinder 2012"

Programm Be-Natur Science Week 2012
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BE-NATUR Science Week 2012 - Kinder forschen und entdecken zum Thema Artenvielfalt

Am Mittwoch, dem 8. August 2012, besuchten die 22 Kinder der Volksschule Irdning den Nationalpark Gesäuse.
Gestartet wurde gleich am Vormittag mit dem Experimentieren am Johnsbach, der mit allen Sinnen erforscht wurde. Mit Hilfe von Keschern untersuchten die wissbegierigen Kinder den Wildbach. Kleine Wassertiere, wie z.B. Steinfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven, Wasserkäfer, Strudelwürmer und sogar Krebse wurden entdeckt. Die Tierchen wurden mittels Mikroskop und Becherlupen beobachtet und so manche interessante Merkmale dabei festgestellt. Im Fließgewässer können nur jene Tiere leben, die sich z.B. an den Steinen festhalten können, im Gegensatz zu stehenden Gewässern, wo die Artenvielfalt entsprechend höher ist. Natürlich wollten die Kinder auch wissen wie tief bzw. wie breit so ein Bach eigentlich ist. Auch pH-Wert, Wasser- und Lufttemperatur, sowie die Fließgeschwindigkeit wurden genau festgestellt. Alle Kinder ermittelten einen pH-Wert von 8, d.h. im alkalischen Bereich. Der Nationalparkführer erklärte den FoscherInnen genau den Unterscheid zwischen saurem, neutralem und alkalischem pH-Wert. Die Fließgeschwindigkeit betrug ca. 5 km/h im ruhigen Zustand. Bei Hochwasser kann sie sehr hoch ansteigen. Bei einer Temperatur von 10 Grad blieben die Füße nicht lange im eisigen Wasser. Nachdem die Vermessungsarbeiten rund um den Johnsbach abgeschlossen wurden, war es Zeit für eine Stärkung.

Am Nachmittag ging es dann munter weiter. Die Kinder erfuhren von den Nationalpark-Rangern Heinz, Petra und Ralph alles rund um den ökologischen Fußabdruck. Spielerisch lernten sie, wie es möglich ist, die Umwelt auch durch kleine, einfache Taten zu schützen. Besonders lustig war es im Labyrinth. Hier mussten die Nachwuchswissenschaftler nun ihr gelerntes Wissen anwenden, wenn sie den richtigen Weg zurück herausfinden wollten. Zum Abschluss spielten die Kinder ein spannendes Memory, bei dem die Kinder selbst die Spielkarten bildeten. Etwas erschöpft, aber dennoch gut gelaunt fuhren die ForscherInnen nach einem gelungenen Tag wieder nach Hause.

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Kontakt: DI Renate Mayer, Claudia Plank, Bettina Plank BSc.