Sie benutzen eine uralte Version von Microsofts InternetExplorer.
Diese Version wird von unserer Website nicht mehr unterstützt.
Bitte aktualisieren Sie Ihren InternetExplorer oder wechseln Sie zu einem anderen modernen Browser.

40 2020 projekt kurzrasenweide
Die Kurzrasenweide hat sich in den letzten Jahren in den Weidegunstlagen deutlich verbreitet. Es wird über die gesamte Vegetationsperiode mit gezieltem Weidedruck gearbeitet. „Das Futter muss den Rindern in das Maul wachsen.“ Wenn eine Weide-Ruhezeit vorliegt, dann dauert diese üblicherweise nicht länger als eine Woche. Betriebe, die keine große zusammenhängende Weidefläche haben können auch zwischen Weideflächen rotieren. Kurzrasenweideprofis messen die Weide-Aufwuchshöhe einmal wöchentlich und passen die Flächengröße an die Wuchshöhe an.

 

 

 

 

20 2020 poetsch erich
Der langjährige Leiter der Grünlandabteilung, Univ. Doz. Dr. Erich M. Pötsch, hat mit 30. April seine aktive Laufbahn beendet.
1993 erfolgte der Dienstantritt als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Grünlandwirtschaft, der er ab Dezember 1997 als Abteilungsleiter vorstand.

4 2020 waschl hermann pension 01
Nach 42 Jahren im Bundesdienst tritt Ing. Hermann Waschl mit 1. Mai 2020 seinen wohlverdienten Ruhestand an.

Ampfer2 Grimming
Vor allem für Bio-Betriebe ist es schwierig ohne Herbizideinsatz, eine langfristige Dezimierung des Ampferbestandes zu erreichen. Die bisher etablierten Bekämpfungsmaßnahmen einen sich in den Punkten, dass sie entweder zeitaufwendig, körperlich anstrengend sind oder aber nur unzufrieden stellende Ergebnisse liefern.

Aus diesem Grund hat es sich der Allgäuer Landwirt Klaus Kössler zum Ziel gesetzt zwei neuartige Techniken zu entwickeln, mit dem es möglich sein soll, relativ komfortabel und schlagfertig gegen den stumpfblättrigen Ampfer vorzugehen.

Dabei entstand ein hydraulisch betriebener Pflanzenstecher der mittels Anbau am Hoflader bedient wird sowie ein händisch zu bedienender Pflanzenstecher mit Auswurffunktion in drei verschiedenen Größen.

Beide Systeme wurden im Zuge einer Diplomarbeit an der HBLFA Raumberg Gumpenstein auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Alle wichtigen Informationen darüber erhalten Sie hier.

 

 
Ampfer1
 
Ampfer3

 

 

2 2020 schaumberger 06
Mit 1. Mai 2020 tritt Dr. Andreas Schaumberger die Nachfolge des langjährigen und sehr erfolgreichen Leiters der Abteilung Grünlandmanagement und Kulturlandschaft, Univ.Doz. Dr. Erich M. Pötsch, an. Die Forschung im Grünland rund um Bestandesführung, Düngung, Konservierung und Produktionstechnik wurde in den letzten Jahren sukzessive um weitere Themen erweitert und immer wieder an neue Fragestellungen angepasst.

34 2020 bildungspaketfarmLife farmlifetactics
Am 22. und 23. April 2020 fand das FarmLife-Seminar "FarmLife für PraktikerInnen – Train the Trainer" für Lehrkräfte landwirtschaftlicher Schulen erstmals als Webinar statt. Das 2-tägige Seminar wurde vor etwas mehr als einem Jahr als neuer Bestandteil der umfangreichen Raumberg-Gumpensteiner Veranstaltungsliste eingeführt.

2 2020 drohne 01
Mithilfe einer neuen Drohne werden an der HBLFA zukünftig hochauflösende Aufnahmen von Grünlandbeständen im sichtbaren und nahen Infrarotbereich erstellt.
Anhand dieser Beobachtungen können wichtige Ertrags- und Qualitätsparameter sowie der Vitalitätszustand von Grünlandbeständen abgeleitet werden.

Corn shows the affect of drought
Die landwirtschaftliche Produktion ist unmittelbar von den klimatischen Rahmenbedingungen abhängig und deshalb stellt die sich abzeichnende Veränderung des Klimas gerade für diesen Sektor eine enorme Herausforderung dar. Viele der wetter- und klimabestimmenden Kenngrößen sind zugleich wichtige Wachstumsfaktoren für Pflanzen, wodurch die Landbewirtschaftung vom Klimawandel besonders betroffen ist.

In einer vom Amt der Steiermärkischen Landesregierung (Abteilung 10 Land- und Forstwirtschaft) geförderten Arbeit wurden an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein Klimamodelldaten als Datengrundlage für das Projekt Steirerteich aufbereitet. Verschiedene Klimaszenarien aus dem Datensatz „ÖKS15 – Klimaszenarien für Österreich“ wurden ausgewählt und für die Berechnung der klimatischen Wasserbilanz verwendet. Dieser Parameter zeigt für die einzelnen Szenarien eine mehr oder weniger starke Veränderung der Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft. Besonders die Wasserversorgung während der Vegetationsperiode, die mit der klimatischen Wasserbilanz gut beschrieben werden kann, spielt für die Landbewirtschaftung eine herausragende Rolle. Sie wird aus dem Verhältnis von Niederschlag und Verdunstung während der Vegetationsperiode berechnet. Mit der Gegenüberstellung der klimatischen Verhältnisse in der Steiermark von Vergangenheit (1981 bis 2010) und Zukunft (2071 bis 2100) ergeben sich relative Veränderungen, welche für ein Klimaschutzszenario, ein Business-as-usual-Szenario sowie für ein Trockenszenario ausgewertet wurden. Im Projektbericht können Sie eine ausführliche Beschreibung der Szenarien und Auswertungsergebnisse nachlesen.

Die Steiermark-Karten einer zukünftigen Wasserverfügbarkeit können als Planungsgrundlage für regionale Klimaanpassungsmaßnahmen dienen, indem sie den Blick in eine mögliche Zukunft zulassen, die ganz davon abhängt, wie ernst und konsequent wir Klimaschutzmaßnahmen jetzt umsetzen.

Business as usual Szenario
Klimaschutzszenario
Trockenszenario

    Business as usual -Szenario                Klimaschutzszenario                               Trockenszenario

WilliGraiss4 frei
Dr. Wilhelm Graiss wurde zum Leiter der Abteilung bestellt und wird die Agenden von Dr. Bernhard Krautzer übernehmen. Die bestehende Ausrichtung der Abteilung Vegetationsmanagement im Alpenraum mit den derzeitigen Schwerpunkten ökologische Wiederbegrünung und Etablierung naturschutzfachlich hochwertiger Pflanzengemeinschaften und Züchtung und Sortenentwicklung für das Österreichische Grünland wird beibehalten.

Das Prinzip der Standortgerechtigkeit des Saatgutes wird weiter ausgebaut und mit zukünftigen Versuchen und Forschungsprojekten untermauert. Der Auf- und Ausbau der Grünland-Genbank soll durch Sammlungen und Reproduktionen weiter forciert werden. Das Konzept der regionalen Wildpflanzenmischungen soll in Zusammenarbeit mit Landwirten und auch den Naturschutzbehörden in ganz Österreich umgesetzt werden.

Die Entwicklung von leistungsfähigen, angepassten Sorten für das österreichische Dauergrünland und die Prüfung der Werteigenschaften von Futterpflanzen, unter Berücksichtigung künftiger Klimabedingungen wird fortgeführt. Die Bearbeitung von Fragen zu Neuanlage, Nachsaat, Übersaat und Pflege von Grünlandflächen stehen ebenso im Fokus der zukünftigen Arbeit.

Hirse DSC 0237 komp
Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein untersuchte in den letzten Jahren den Futterwert und die Gäreigenschaften von Hirse-Ganzpflanzensilagen (GPS). Wie der Futterwert von Hirsesilage optimiert werden kann und wie hoch er im Vergleich zu Maissilage ist, zeigen die Ergebnisse dieses Projekts.

In den letzten Jahren haben das Auftreten des Maiswurzelbohrers und zunehmende Trockenperioden im Sommer vermehrt zu Schäden und Ernteausfällen im Maisanbau geführt. Aus diesem Grund kam zunehmend Hirse-Ganzpflanzensilage als Alternativfuttermittel in der Rinderfütterung ins Gespräch. Um Informationen zu den Futtereigenschaften von Hirsesilage zu erhalten, wurden daher Ertrag, Futterwert und Gäreigenschaften von Hirsesilagen verschiedener Sorten untersucht und mit Maissilage verglichen. Der Versuch war Teil des EIP-Projekts „Innobrotics“, in welchem verschiedene Strategien zur Reduzierung von Schäden durch den Maiswurzelbohrer erforscht wurden.

Das im Versuch untersuchte Sortenspektrum reichte von hochwüchsigen Biomassehirse-Sorten, über Silohirse-Sorten bis hin zu kleinwüchsigen Körnerhirse-Sorten. Die Ergebnisse zeigen, dass Biomassehirsen zwar hohe Erträge erzielen, der Futterwert aber niedrig ist und diese Sorten daher als Futtermittel für die Rinderfütterung nicht geeignet sind. Der höchste Futterwert wurde bei Körnerhirse-Silagen festgestellt, was auf den hohen Kornanteil dieses Sortentyps zurückzuführen ist. Die Silohirse-Sorten lagen hinsichtlich des Futterwerts zwischen Biomasse- und Körnerhirse. Im Vergleich zu Silomais (10,7 MJ umsetzbare Energie/kg Trockenmasse) war jedoch selbst der Energiegehalt der Körnerhirse-Silage (9,5 MJ umsetzbare Energie/kg Trockenmasse) deutlich niedriger. Der Rohproteingehalt war dagegen in der Hirsesilage höher als in der Maissilage.

Hinsichtlich der Gäreigenschaften fiel der niedrige Trockenmassegehalt von Silagen aus Silohirse-Sorten (zum Teil unter 25 % TM-Gehalt) auf, was Gärsaftverluste zur Folge hatte. Die Gärqualität der Hirsesilage war mit jener von Maissilage vergleichbar. Bei einigen Hirsesilagen führte die Gärung jedoch zu keiner ausreichenden pH-Absenkung. Auffällig waren auch zum Teil hohe Ethanolgehalte in den Silagen von Biomasse- und Silohirsen.

Der höchste Futterwert von Hirsesilage wurde im Reifestadium „Mitte Teigreife“ festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt wurde sowohl ein hoher Stärkegehalt als auch eine hohe Verdaulichkeit und somit ein hoher Energiegehalt erreicht. Eine frühere Ernte führte zu höheren Gärsaftverlusten, bei späterer Ernte kam es bereits zum Ausfallen von Hirsekörnern. Weiters ist bei der Ernte auf einen entsprechenden Kornaufschluss der vergleichsweise kleinen Hirsekörner zu achten, da ansonsten viele unverdaute Hirsekörner im Kot landen.

Der geringere Futterwert im Vergleich zu Maissilage spricht gegen den Einsatz von Hirse-Ganzpflanzensilage in der Rinderfütterung. Vor allem bei hohem Maiswurzelbohrerdruck oder langen Trockenperioden im Sommer kann jedoch Hirsesilage eine interessante Alternative zu Maissilage sein. Bei der Erzeugung von Hirsesilagen sollte jedenfalls auf kornreiche Sorten gesetzt werden und die Ernte im Reifestadium „Mitte Teigreife“ erfolgen.

Ein großer Dank gilt allen Kooperationspartnern, die uns im Zuge dieses Projekts tatkräftig unterstützt haben: ARGE Innobrotics (Leitung: LK Steiermark), Landwirtschaftliche Fachschule Hafendorf und Versuchsreferat Steiermark.

Weitere Versuchsergebnisse zu diesem Forschungsprojekt finden Sie hier: https://www.raumberg-gumpenstein.at/cm4/index.php?option=com_r_fodok&Itemid=200881&task=overview&job=grid

40 2017 oezw zuchtstiere
Im April wurde die aktuellste Berechnung der ökologischen Zuchtwerte (ÖZW) für potenzielle Zuchtstiere der Rassen Fleckvieh und Braunvieh durchgeführt.

Unterkategorien