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Mädchen_komp Forschungnews 2015/2016

 

Mädchen komp
Die Viehzuchtgenossenschaft "Braunvieh Bezirk Liezen" feiert am Samstag, dem 25. April 2020, mit einer großen Rinderschau am Gelände der Forschungsanstalt HBLFA Raumberg-Gumpenstein ihr 110-jähriges Jubiläum. Tatkräftig unterstützt werden die Verantwortlichen dabei von den Schülerinnen und Schülern der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, der Land- u. Forstwirtschaftliche Fachschule Grabnerhof und der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Gröbming. Die Besucher dürfen sich auf spannende Wettbewerbe und Vorführungen sowie auf ein tolles Rahmenprogramm für Jung und Alt freuen.

Die Veranstaltung findet auf Grund der aktuellen Entwicklungen veschoben - neuer Termin April 2021

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25 Jahre Forschung zeigen: Klärschlamm- und Biokompost als Dünger können bei guter Qualität und bei Kontrolle der Böden langfristig sinnvoll auf Äcker ausgebracht werden.

Seit einem Vierteljahrhundert (1994) analysierten die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein (HBLFA Raumberg-Gumpenberg) sowie die Universität für Bodenkultur in Wien in Kooperation mit dem Entsorgungs- und Recycling-Unternehmen Saubermacher den Einsatz Komposten in der Agrarwirtschaft. Aus den Ergebnissen geht klar hervor: Die Düngung mit Klärschlamm- und Biokompost sorgt langfristig für hochwertigere Böden, sauberes Trinkwasser und höhere Erträge in der Landwirtschaft.

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Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein als Leitbetrieb des ländlichen Raums trägt die große Verantwortung, die Gesellschaft für die besonderen Belange der Landwirtschaft zu sensibilisieren und kompetentes Personal für diesen Bereich auszubilden.

Als größte Dienststelle des BMNT (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus) mit rund 300 Mitarbeitern stellt die HBLFA die österreichweit treibende Kraft für nachhaltiges Wirtschaften in den Bereichen Agrar, Ernährung und Umwelt des ländlichen Raums dar. Neben der Forschungsarbeit zählt die praxisorientierte landwirtschaftliche Ausbildung in den Bereichen Agrarmanagement und Umwelt- und Ressourcenmanagement zu den tragenden Säulen der HBLFA.

Forschen und Lehren auf höchstem Niveau
Qualitativ hochwertiges Forschen und Lehren sind wichtige Grundpfeiler der HBLFA. Daher ist die Einrichtung bestens ausgestattet und verfügt am Standort Raumberg-Gumpenstein über ein Schülerinternat, einen konventionell und einen biologisch bewirtschafteten Lehrbetrieb mit eigenem Tierbestand, über einen Lehrforst, verschiedene Übungsräume und Werkstätten, ein Verarbeitungszentrum für Fleisch, Milch und Obst, ein Chemiesowie ein Biolabor und ein Lehrbiotop. Außenstellen befinden sich in Wels-Thalheim, Lambach, Winklhof und Piber. Zusätzlich zählen österreichweit 5.000 Versuchsparzellen zu den Forschungseinrichtungen der HBLFA.

National und international bestens vernetzt
Die HBLFA verfügt über ein bestens ausgebautes Kompetenznetzwerk. Die meisten der rund 100 laufenden Forschungsprojekte werden gemeinsam mit einem von über 60 Kooperationspartnern – Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen – im In- und Ausland bearbeitet. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten werden jährlich in über 700 Veröffentlichungen und Vorträgen publiziert. Zum Netzwerk der HBLFA zählen zudem ein sehr aktiver Elternverein, der die Schularbeit unterstützt, sowie ein bestens aufgestellter Absolventenverein. Dieser setzt sich zum Teil aus Führungspersonen namhafter Unternehmen zusammen und stellt für die Arbeitsplatzvermittlung neuer Absolventen einen großen Wert dar.

 

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4 2019 biotagung 02
Das Bio-Institut der HBLFA Raumberg-Gumpenstein konnte bei der diesjährigen Bio-Fachtagung mehr als zweihundert interessierte Tagungsteilnehmer aus dem deutschsprachigen In- und Ausland begrüßen. Qualität – vom Boden bis zum Lebensmittel – interessierte die Teilnehmer!

Der Boden ist nicht nur die Basis für den Pflanzenbau sondern Lebensraum für eine Vielzahl von Organismen. So entspricht das Gewicht der Bodenorganismen unter einem Hektar Wiese etwa dem von 15-20 Rindern! Im ersten Vortragsblock wurde erörtert, wie durch die Bewirtschaftung dieses wertvolle Leben gefördert werden kann. Dabei wurde der Bogen von der Nutzungshäufigkeit über die Düngung bis hin zur Düngerlagerung und der abgestuften Wiesenbewirtschaftung gespannt. Beim abgestuften Wiesenbau werden die Flächen eines Betriebes in extensiv- und intensiv nutzbare Flächen aufgeteilt und dann darauf die Düngung und Nutzungsintensität abgestimmt. Damit wird einerseits auf häufiger genutzten Flächen bestes Grundfutter zur Fütterung der Milchkühe und andererseits auf extensiveren Flächen Artenvielfalt am Betrieb erreicht. Wie man artenreiche Grünlandflächen wieder gezielt anlegen und erhalten kann und welche Möglichkeiten es gibt in der Öko-Effizienz gut abzuschneiden wurde im zweiten Block diskutiert. Aus Ergebnissen aktuell abgeschlossener Bio-Forschungsprojekte wurden weiters Schlüsse zur weidebasierten und kraftfutterfreien Ochsenmast sowie zum Einfluss der Fütterung auf die für den Menschen ernährungsphysiologisch bedeutenden Fettsäuregehalte in Milchprodukten gezogen. Innovative Baulösungen für Berg-Milchviehbetriebe rundeten die Fachvorträge ab.

Die Tagungsteilnehmer/innen nahmen von der Bio-Tagung viele wertvolle Impulse für die Beratung, Lehre, Forschung und Praxis mit. Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein präsentierte sich in bewährter Weise als Innovations- und Kompetenzzentrum für die Land- und Lebensmittelwirtschaft - diesmal speziell für die in Österreich weiter zunehmende Bio-Landwirtschaft.

Zu den Fachbeiträgen

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2019 ziegentagung 04
Am 15. November 2019 fand bereits zum 9. Mal die Fachtagung für Ziegenhaltung statt. Diese Tagung wechselt alle 2 Jahre mit der Fachtagung für Schafhaltung. Dr. Ferdinand Ringdorfer, Leiter der Abteilung für Schafe und Ziegen und Verantwortlicher für die Tagung, konnte zahlreiche Praktiker, Berater, Verbandsverantwortliche sowie Schülerinnen und Schüler bei dieser seiner letzten Ziegentagung begrüßen. Fachlich wurde ein weiter Bogen von der Zucht, Wirtschaftlichkeit, Tiergesundheit, Ökologie, Fütterung bis hin zur Vermarktung gespannt. Auch die Praktiker kamen zu Wort und zwei Betriebe stellten vor, wie sie die Ziegenhaltung im praktischen Alltag betreiben. Traditionsgemäß gab es zu Mittag auch heuer wieder ein Gericht mit Kitzfleisch aus der eigenen Erzeugung, welches von der Schulküche hervorragend zubereitet wurde. Ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieser Fachtagung beigetragen haben.

Zu den Fachbeiträgen der Fachtagung Ziegenhaltung

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SarahSous Lehrlingsauszeichnung 2019
BMNT und Österreichische Landarbeiterkammer zeichnen beste Lehrlinge in Land- und Forstwirtschaft aus.

Auch die HBLFA Raumberg-Gumpenstein kann auf eine erfolgreiche Lehrlingsausbildung verweisen  - so darf sich Sarah Sous ebenfalls zu den besten Lehrlingen in der Land- und Forstwirtschaft zählen und über eine Auszeichnung durch Frau BM Patek und der Österreichischen Landarbeiterkammer freuen.

Forschungsklausur 2019
Die Forschung der HBLFA Raumberg-Gumpenstein beantwortet eine sehr breite Palette von Forschungsfragen für unterschiedliche Stakeholder aus der Landwirtschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die einzelnen Aspekte unserer Forschung orientieren sich immer stark an den aktuellen Entwicklungen in der Land- und Forstwirtschaft. Wir erarbeiten dafür in bestimmten Intervallen ein zukunftsfittes Forschungsprogramm und stimmen dieses mit den laufenden Programmen des BMNT, der EU und anderen Forschungseinrichtungen ab. Mehr als 100 laufende Forschungsprojekte werden von uns derzeit bearbeitet und diese decken die aktuell anstehenden Fragestellungen sehr gut ab. So besteht beispielsweise auch bei aktuellen Main-Stream-Themen wie der Klimaerwärmung, der Kreislaufwirtschaft und der Digitalisierung bereits eine sehr gute und anerkannte Expertise in Raumberg-Gumpenstein.

Birgit_Heidinger_Doktor_2019 Forschungnews 2015/2016

Terler Georg Promotion 2019
Im Jahr 2019 konnten mit Georg Terler im Mai und Birgit Heidinger im November zwei wissenschaftliche MitarbeiterInnen der HBLFA Raumberg-Gumpenstein ihr Doktoratsstudium an der Universität für Bodenkultur Wien erfolgreich abschließen. Georg Terler verfasste seine Dissertation mit dem Titel „Nutrient composition, ruminal degradability and whole tract digestibility of ensiled forage maize varieties and consequential effects on the feed intake and milk production of dairy cows“ im Fachbereich Wiederkäuerernährung und beschäftigte sich mit dem Einfluss von Sorte, Erntezeitpunkt und Erntejahr auf den Futterwert (Nährstoffzusammensetzung, Pansenabbaubarkeit und Gesamtverdaulichkeit) von Silomais in der Milchviehfütterung. In einem Fütterungsversuch an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein wurde zudem untersucht, wie sich unterschiedliche Silomaisqualitäten auf die Futteraufnahme und Milchleistung von Milchkühen auswirken.

Birgit Heidinger Doktor 2019
Die Doktorarbeit von Birgit Heidinger mit dem Titel „Temporäre Fixierung von Sauen in Abferkelbuchten – Analyse von Ferkelmortalität, Sektionsdaten sowie Erdrückungsereignissen“ ging aus dem Projekt Pro-SAU, das sie gleichzeitig leiten durfte, hervor: Hierbei wurden in intensiver und konstruktiver Zusammenarbeit aus Wissenschaft, Beratung und Praxis die Abferkelbuchten der Zukunft erforscht. In der Dissertation beleuchtete Birgit Heidinger die Ferkelmortalität in den getesteten Abferkelbuchten mit Bewegungsmöglichkeit der Sau aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln (Produktionszahlen, Sektionsdaten, Videoanalysen).

Wir gratulieren beiden KollegInnen ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Freude und Erfolg in der Wissenschaft!

logo-oesterreichzentrum-061119 Forschungnews 2015/2016

logo oesterreichzentrum 061119
Der Verein „Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs“ schreibt gemäß seinen Statuten zur ehestmöglichen Besetzung die Stelle Assistenz des Geschäftsführers aus.

Der Verein, der durch die österreichischen Bundesländer sowie das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gegründet wurde, organisiert und koordiniert Managementmaßnahmen für die großen Beutegreifer (Bär, Wolf, Luchs, Goldschakal).

Die Assistenz erledigt die ihr zugewiesenen administrativen und organisatorischen Aufgaben.

Dies umfasst unter anderen Sekretariatsaufgaben, Assistenz der Geschäftsführung, Terminkoordination, Vorbereitung von Sitzungen.

Prüfung von Güllezusätzen

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Die NEC-Richtlinie gibt für Österreich ein Ammoniakminderungsziel von 12 % bis 2030 vor. Bis 2020 ist ein Minderungsziel von 1 % vorgesehen. Mit Vorlage von aktuellen Daten müssen derzeit schon 18,5 % bis 2030 reduziert werden, wodurch das bisherige Ziel nochmals verschärft wird. Da die Landwirtschaft für beinahe 95 % der Ammoniakemissionen verantwortlich ist, müssen hier entsprechende Maßnahmen gesetzt werden um die Zielerreichung annähernd möglich zu machen.
Die NH3 Emissionen aus der Landwirtschaft können zu 35% der Stallhaltung, zu 20 % der Wirtschaftsdüngerlagerung und zu 45 % der Ausbringung zugeordnet werden, wobei ein großes Minderungspotenzial im Bereich der Güllebehandlung im Lager und der darauffolgenden bodennahen Wirtschaftsdüngerausbringung liegt.

An der HBLFA Raumberg-Gumpenstein entsteht nun die erste österreichische Prüfanlage für Güllezusatzmittel, welche mit Anfang 2020 in Betrieb gehen wird. Mit dieser Messeinrichtung sollen Emissions- und Geruchsminderungspotenziale verschiedener Güllezuschlagsstoffe erhoben werden. Ebenso werden auch deren Auswirkungen auf Konsistenz und Fließverhalten der Gülle untersucht.
Bei der Anlage handelt es sich um 9, einer Güllegrube nachempfundene Behälter, mit einem Fassungsvermögen von je 170l. Diese sind in einem klimatisierten Containerkomplex untergebracht, um die behandelte Gülle, unter kontrollierten Bedingungen, bestmöglich untersuchen zu können.
Die Anlage soll emissionsmindernde Güllezuschlagstoffe identifizieren, Anwendersicherheit und Empfehlungen für die Praxis geben und dadurch zur Reduktion der Ammoniak- und Geruchsproblematik in Österreich beitragen.

Informationen zum Projektverlauf sowie Ergebnisse werden laufend veröffentlicht.

Landwirtschaft_4.0_komp_bearb1 Forschungnews 2015/2016

Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein war am 24.10.2019 zum ersten Mal der Austragungsort für die Tagung Landwirtschaft 4.0 - digitale Technologien im Kuhstall.

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