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Hirse DSC 0237 komp
Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein untersuchte in den letzten Jahren den Futterwert und die Gäreigenschaften von Hirse-Ganzpflanzensilagen (GPS). Wie der Futterwert von Hirsesilage optimiert werden kann und wie hoch er im Vergleich zu Maissilage ist, zeigen die Ergebnisse dieses Projekts.

In den letzten Jahren haben das Auftreten des Maiswurzelbohrers und zunehmende Trockenperioden im Sommer vermehrt zu Schäden und Ernteausfällen im Maisanbau geführt. Aus diesem Grund kam zunehmend Hirse-Ganzpflanzensilage als Alternativfuttermittel in der Rinderfütterung ins Gespräch. Um Informationen zu den Futtereigenschaften von Hirsesilage zu erhalten, wurden daher Ertrag, Futterwert und Gäreigenschaften von Hirsesilagen verschiedener Sorten untersucht und mit Maissilage verglichen. Der Versuch war Teil des EIP-Projekts „Innobrotics“, in welchem verschiedene Strategien zur Reduzierung von Schäden durch den Maiswurzelbohrer erforscht wurden.

Das im Versuch untersuchte Sortenspektrum reichte von hochwüchsigen Biomassehirse-Sorten, über Silohirse-Sorten bis hin zu kleinwüchsigen Körnerhirse-Sorten. Die Ergebnisse zeigen, dass Biomassehirsen zwar hohe Erträge erzielen, der Futterwert aber niedrig ist und diese Sorten daher als Futtermittel für die Rinderfütterung nicht geeignet sind. Der höchste Futterwert wurde bei Körnerhirse-Silagen festgestellt, was auf den hohen Kornanteil dieses Sortentyps zurückzuführen ist. Die Silohirse-Sorten lagen hinsichtlich des Futterwerts zwischen Biomasse- und Körnerhirse. Im Vergleich zu Silomais (10,7 MJ umsetzbare Energie/kg Trockenmasse) war jedoch selbst der Energiegehalt der Körnerhirse-Silage (9,5 MJ umsetzbare Energie/kg Trockenmasse) deutlich niedriger. Der Rohproteingehalt war dagegen in der Hirsesilage höher als in der Maissilage.

Hinsichtlich der Gäreigenschaften fiel der niedrige Trockenmassegehalt von Silagen aus Silohirse-Sorten (zum Teil unter 25 % TM-Gehalt) auf, was Gärsaftverluste zur Folge hatte. Die Gärqualität der Hirsesilage war mit jener von Maissilage vergleichbar. Bei einigen Hirsesilagen führte die Gärung jedoch zu keiner ausreichenden pH-Absenkung. Auffällig waren auch zum Teil hohe Ethanolgehalte in den Silagen von Biomasse- und Silohirsen.

Der höchste Futterwert von Hirsesilage wurde im Reifestadium „Mitte Teigreife“ festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt wurde sowohl ein hoher Stärkegehalt als auch eine hohe Verdaulichkeit und somit ein hoher Energiegehalt erreicht. Eine frühere Ernte führte zu höheren Gärsaftverlusten, bei späterer Ernte kam es bereits zum Ausfallen von Hirsekörnern. Weiters ist bei der Ernte auf einen entsprechenden Kornaufschluss der vergleichsweise kleinen Hirsekörner zu achten, da ansonsten viele unverdaute Hirsekörner im Kot landen.

Der geringere Futterwert im Vergleich zu Maissilage spricht gegen den Einsatz von Hirse-Ganzpflanzensilage in der Rinderfütterung. Vor allem bei hohem Maiswurzelbohrerdruck oder langen Trockenperioden im Sommer kann jedoch Hirsesilage eine interessante Alternative zu Maissilage sein. Bei der Erzeugung von Hirsesilagen sollte jedenfalls auf kornreiche Sorten gesetzt werden und die Ernte im Reifestadium „Mitte Teigreife“ erfolgen.

Ein großer Dank gilt allen Kooperationspartnern, die uns im Zuge dieses Projekts tatkräftig unterstützt haben: ARGE Innobrotics (Leitung: LK Steiermark), Landwirtschaftliche Fachschule Hafendorf und Versuchsreferat Steiermark.

Weitere Versuchsergebnisse zu diesem Forschungsprojekt finden Sie hier: https://www.raumberg-gumpenstein.at/cm4/index.php?option=com_r_fodok&Itemid=200881&task=overview&job=grid

40 2017 oezw zuchtstiere
Im April wurde die aktuellste Berechnung der ökologischen Zuchtwerte (ÖZW) für potenzielle Zuchtstiere der Rassen Fleckvieh und Braunvieh durchgeführt.

Anfang April fand zum 47. Mal die Viehwirtschaftliche Fachtagung des Instituts für Nutztierforschung der HBLFA Raumberg-Gumpenstein statt. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die heurige Tagung jedoch nicht, wie gewohnt, im Grimmingsaal der HBLFA Raumberg-Gumpenstein stattfinden. Stattdessen wurde kurzfristig ein Webinar organisiert, zu welchem an beiden Tagen jeweils rund 100 Teilnehmer begrüßt werden konnten. Im Zuge der diesjährigen Viehwirtschaftlichen Fachtagung präsentierten nationale und internationale Referenten aktuelle Ergebnisse und Erfahrungen aus Forschung und Beratung zu den Themen Milchproduktion, Fleischproduktion, Grundfutterqualität sowie Landwirtschaft und Klimawandel.

Den Anfang machte Dr. Margit Velik (HBLFA Raumberg-Gumpenstein) mit zwei Vorträgen, wobei der erste sich mit aktuellen Schlachtleistungsergebnissen von ALMO-Ochsen beschäftigte. In ihrem zweiten Referat ging sie auf die Marmorierung als Qualitätsmerkmal von Rindfleisch ein. Im Zuge dessen präsentierte sie aktuelle Forschungsergebnisse zu möglichen Methoden der Beurteilung der Marmorierung auf Schlachthöfen. Im Anschluss referierte Jan-Hendrik Puckhaber (Milchhof Gut Bandelstorf GbR, Deutschland) über seine Erfahrungen mit Automatischen Melksystemen und ging dabei speziell auf Herausforderungen im Zusammenhang mit Eutergesundheit ein.

Der zweite Block der Tagung widmete sich der Sorghumhirse als alternativer Futterpflanze im Falle von Schäden durch Maiswurzelbohrer oder Dürre im Maisanbau. Im Zuge des EIP-Projekts „Innobrotics“ wurde in den letzten Jahren die Einsatzmöglichkeit von Hirse-Ganzpflanzensilage in der Rinderfütterung untersucht. Dr. Georg Terler und Ing. Reinhard Resch (beide HBLFA Raumberg-Gumpenstein) präsentierten die daraus hervorgegangenen Versuchsergebnisse zum Futterwert und zur Gärqualität von Ganzpflanzensilagen verschiedener Sorghumhirse-Sorten. Danach berichtete Dipl.-Ing. Karl Wurm (Landwirtschaftskammer Steiermark) über seine Erfahrungen zum Einsatz von Sorghumhirse-Ganzpflanzensilagen auf Rindermastbetrieben in der Steiermark.

Der zweite Tag begann mit zwei Vorträgen von Forschern der HBLFA Raumberg-Gumpenstein zum Thema Standortgerechte Landwirtschaft. Zunächst präsentierte Dr. Thomas Guggenberger das Konzept der Gesamtheitlichen Ökoeffizienz, welches zur kombinierten Bewertung von Umweltwirkungen und Wirtschaftlichkeit auf landwirtschaftlichen Betrieben dient. Weiters gab er anhand von Stichprobenergebnissen einen Überblick über die Ökoeffizienz von österreichischen Milchviehbetrieben. Im zweiten Vortrag zeigte Mag. Christian Fritz auf, wo in der grünlandbasierten Viehwirtschaft überall Treibhausgase entstehen und welchen Anteil die einzelnen Bereiche an den gesamten Treibhausgasemissionen eines viehhaltenden Betriebes haben.

Der letzte Block drehte sich um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft und mögliche Anpassungsstrategien für landwirtschaftliche Betriebe. Zunächst gab Dr. Martin Schönhart (Universität für Bodenkultur, Wien) einen Überblick über verschiedene Klimaszenarien und deren erwartete Auswirkungen für die Landwirtschaft. Er nannte auch zahlreiche Anpassungsstrategien und wies darauf hin, dass möglichst bald konkrete Anpassungsmaßnahmen gesetzt werden müssten. Danach ging Ing. Reinhard Resch auf Folgen des Klimawandels für die Grundfutterproduktion ein. Er stellte dar, welche Auswirkungen Dürre, Starkregen oder Hitze auf Grundfutterertrag und -qualität sowie Silierbarkeit von Grundfutter haben können. Der letzte Vortrag beschäftigte sich mit dem Thema Bewässerung von Grünlandflächen. Thomas Prünster (Beratungsring Berglandwirtschaft, Südtirol) berichtete darüber, wie sich Bewässerung auf Ertrag und Qualität von Grünlandfutter auswirkt und welche Dinge beim Betrieb einer Bewässerungsanlage zu beachten sind.

Durch die fachlich hochwertigen Vorträge bei diesem Webinar konnte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch in Zeiten der Corona-Krise eine Möglichkeit zur Fortbildung geboten werden. Die rege Beteiligung an der Diskussion der Vorträge sowie zahlreiche positive Rückmeldungen zeugten von einem großen Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Webinar.

Die Vorträge und Tagungsbeiträge der 47. Viehwirtschaftlichen Fachtagung können kostenlos unter www.raumberg-gumpenstein.at heruntergeladen werden. Videos der Vorträge

Viehwirtschaft

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Neue ÖAG Infos zum Themenschwerpunkt

Grünland- und weidebasierte Ochsen- und Kalbinnenmast

Die effiziente Nutzung der Grünlandressourcen wird ein zentrales Thema der Zukunft. Rinder sind wie alle Wiederkäuer sehr gute Grundfutterverwerter. Sie können für den Menschen nicht direkt nutzbare Rohstoffe zu Lebensmitteln umwandeln.


Mit Kalbinnen und Ochsen kann auch unter Grünland- und Weidebedingungen eine sehr gute Rindfleischqualität erzeugt werden.

Covid 19 Allgemein 200312 V2
Die Bundesregierung trifft alle Vorkehrungen, um die Sicherheit der Bevölkerung bestmöglich zu gewährleisten. Besonnenheit und gute Koordination sind dabei entscheidend. Alle Behörden auf Bundes- und Landesebene arbeiten sehr eng zusammen. Wichtig ist, dass man den Anordnungen der Behörden unbedingt Folge leistet. Verdachtsfälle müssen sofort gemeldet werden.

Zu den aktuellen Informationen

1v 2020 programm
47. Viehwirtschaftliche Fachtagung zum Thema Milchvieh Management, Sorghumhirse in der Rinderfütterung, Rindermast und Fleischqualität, Standortgerechte Landwirtschaft, Viehwirtschaft und Klimawandel

Programm - Webinar

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pdf (Mime Type application/pdf) # 81.33 KB # 2020-03-23 07:50:33

 

veranstaltung
Sehr geehrte Freunde von Raumberg-Gumpenstein!

Aus gegebenem Anlass sind vorerst alle Veranstaltungen (Fachtagungen, Seminare, Workshops, Exkursionen,...) abgesagt bzw. verschoben.
Die Details finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungen.


Wir freuen uns, Sie wieder demmächst bei uns in Raumberg-Gumpenstein zu sehen

 

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Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein führte in Zusammenarbeit mit dem Futtermittellabor Rosenau (LK Niederösterreich) in den Jahren 2018 und 2019 erstmals in Österreich ein Pferdeheuprojekt durch. Dazu wurden insgesamt 512 Untersuchungsergebnisse von Pferdeheuproben aus den Jahren 2015 bis 2019 ausgewertet, um die IST-Situation darstellen und aus den Erkenntnissen heraus künftig ein Bewusstsein der Pferdehalter zur Qualitätsverbesserung aufbauen zu können.

Es kam heraus, dass über 50 % der Heupartien zu spät geerntet wurden. Spät geerntetes Heu wies Rohfasergehalte über 340 g/kg TM auf und war dadurch sehr energiearm. Die mikrobiologisch-hygienische Beschaffenheit von Heu hat für Pferde aufgrund der besonderen Empfindlichkeit des Verdauungs- und Atmungstraktes des Pferdes gegenüber Mängeln im Hygienestatus eine große Bedeutung. Bei der Verabreichung von keimhaltigem oder verschimmeltem Futter reicht der Magensaft nicht aus, um alle Keime abzutöten. Nur etwa ein Viertel der 512 Pferdeheuproben waren futterhygienisch völlig einwandfrei. Überschreitungen der VDLUFA-Orientierungswerte (OW) für verderbanzeigende, sporenbildende Schimmelpilze der Arten Penicillium, Wallemia u.a. sowie Hefen waren bei etwa einem Drittel der Heuproben zu beobachten.

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Die Milchfett-Zusammensetzung ist für die menschliche Ernährung von besonderer Bedeutung. Am Bio-Institut der HBLFA Raumberg-Gumpenstein wurden jetzt Effekte der Fütterung auf die Fettqualität näher untersucht. 

Vor allem die Fettsäure-Zusammensetzung beeinflusst den Nährwert unterschiedlicher Lebensmittel. In unseren Regionen konsumieren Menschen im Mittel deutlich zu viel an gesättigte Fettsäuren. Demgegenüber mangelt es an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Für die Gesundheit besonders bedeutende Formen der mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind die Omega-3-Fettsäuren (ω-3-FS) sowie die konjugierten Linolsäuren (CLA). Von diesen Fettsäuren sollten wir deutlich mehr aufnehmen! Ihnen wird eine vorbeugende Wirkung gegen Atherosklerose, Krebs und Diabetes Mellitus (Typ 2) sowie die Unterstützung des Immunsystems zugeschrieben. Die wichtigsten CLA-Lieferanten für den Menschen sind beispielsweise die Milch- und Fleischprodukte von Wiederkäuern.  

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Für ein innovatives Forschungsprojekt im Bereich Umweltauswirkungen der Digitalisierung in der Landwirtschaft suchen wir eine/n motivierte/n und kreative/n Mitarbeiter/in zur Verstärkung unseres Teams.

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren. Dienstort ist Irdning-Donnersbachtal. Der Diensteintritt erfolgt ehestmöglich bzw. nachVereinbarung.

Die Anstellung erfolgt für 32 Monate bei einem Arbeitsausmaß von 32 Wochenstunden.

Das Mindestgehalt beträgt € 2.134 brutto / Monat gemäß Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in der außeruniversitären Forschung.

Nähere Informationen

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Neben hohen Anforderungen für den Umweltschutz und immer knapper werdender Ressourcen drängt auch in der Landwirtschaft immer mehr der Zwang in den Vordergrund, Geld und Zeit zu sparen. Die effiziente und damit verlustarme Ausbringung von wertvollem Wirtschaftsdünger wie Gülle gewinnt in der flächengebundenen, österreichischen Landwirtschaft mehr und mehr an Bedeutung und dies erkennt auch der Markt. Egal ob es um effiziente Futterverwertung, verbesserte Klauengesundheit, geringere Geruchs- und Ammoniakemissionen im und aus dem Stall, um das Verbessern des eigenen Pflanzenbestandes oder des Bodens geht, es werden für alle Anforderungen zahlreiche Futter- und Güllezuschlagstoffe angeboten. Problematisch ist dabei, dass keiner dieser Zuschlagstoffe einer Prüfung unterzogen wird, um seine Wirksamkeit und vor allem seine Sicherheit bei der Zugabe in flüssigen Wirtschaftsdünger zu gewährleisten.

Diese Vorgangsweise wird auch bei Schwefeldüngungen im Grün- und Ackerland angewandt. Durch die Entschwefelung von Treibstoffen und Rauchgasen der letzten Jahrzehnte entstand eine signifikante Reduktion an atmosphärischen Schwefeleinträgen in Österreichs Böden. Da ein Schwefelmangel den gesamten Stickstoffkreislauf einer Pflanze beeinträchtigt, wird oftmals auf eine entsprechende Schwefeldüngung in Form von elementaren Schwefel in Pulverform zurückgegriffen. Um sich das Ausbringen mittels Düngestreuer zu sparen, kann dieser auch direkt in die Güllegrube oder das Güllefass eingerührt werden – lautete die Empfehlung vieler Handelsfirmen, die elementaren Schwefel oder ähnliche Produkte vertreiben.

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