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40 2017 oezw zuchtstiere
Im Dezember wurde die aktuellste Berechnung der ökologischen Zuchtwerte (ÖZW) für potenzielle Zuchtstiere der Rassen Fleckvieh und Braunvieh durchgeführt.

40 2019 a2 milch

Milch besteht zum Großteil aus Wasser, Kohlenhydraten (Laktose), Eiweiß, Vitaminen, Mengen- und Spurenelementen und Fett. Das Milcheiweiß setzt sich zu etwa 80 % aus Kasein und 20 % Molkeneiweiß zusammen. Kasein lässt sich auf Grund seines Aufbaus in Alpha-, Beta-, Gamma- und Kappa-Kasein einteilen. Das Beta-Kasein besteht aus 209 Aminosäuren, wobei in der A1-Milch im Vergleich zu A2-Milch - wahrscheinlich auf Grund einer Punktmutation - an einer Position der Eiweißkette (Position 67) eine andere Aminosäure (Histidin statt Prolin) eingebaut ist.

agrargipfel raiffeisen 2019

 

Agrargipfel: Wilfried Thoma, Martin Schaller, Franz Titschenbacher, Rainer Dunst, Andrea Steiner, Alexander Podesser, Simone Schmiedtbauer, Johann Gasteiner, Hans Seitinger
© (c) Riedler Peter photoworkers.at

 

Beim Raiffeisen-Agrarsymposium wurde debattiert, wie Landwirte trotz Klimawandels zukunftsfit werden.

Die Expertise der HBLFA Raumberg-Gumpenstein is betreffend Klimafolgenforschung und Klimawandel-Anpassungsstrategien sehr nachgefragt.

Pressebericht Kleine Zeitung

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Das Kuratorium Europatage und die HBLFA Raumberg-Gumpenstein haben es sich zum Ziel gesetzt, mit den Europatagen „Eurovision – mitreden, mitgestalten“  das Bewusstsein für das Thema Europa, vor allem bei unseren Jugendlichen, wieder neu zu wecken. Seit Mai 2019 laufen bereits die Vorbereitungsarbeiten für die zweitägige Fachveranstaltung, die von 3. bis 4. April 2020  an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein stattfinden wird.  Dafür konnten zahlreiche Persönlichkeiten aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Bildung gewonnen werden, die dem interessierten Publikum die zahlreichen Vorteile einer Europäischen Union mit interessanten Fachvorträgen näher bringen werden. Für die ebenso wichtigen Sozialkontakte, den Gedankenaustausch und das gemeinsame Gespräch wird ausreichend Gelegenheit geboten.

40 2019 ochsenmast
Die Rindfleischerzeugung steht zunehmend unter Druck, weil bei Verfütterung von lebensmitteltauglichen Produkten die Lebensmitteleffizienz gering ist. Bei guten Weidebedingungen können auch im Berggebiet mit Ochsen und Kalbinnen gute Zunahmen erreicht werden. In einem Forschungsprojekt der HBLFA Raumberg-Gumpenstein wurde im Bio-Institut jetzt geprüft, ob in der gesamten Ochsenmast auch vollständig auf Kraftfutter verzichtet werden kann und wie sich die Weide-Aufwuchshöhe auf die Einzeltier- und Flächenleistung auswirkt.

 

Schweizer Delegation bearb

Vom 26. bis 27. November besuchte eine Schweizer Delegation mit Kollegen aus Agroscope Reckenholz sowie den Saatgutfirmen DSP und RWA die HBLFA Raumberg-Gumpenstein. Ziel des Besuches waren grundlegende Gespräche über eine künftig enge Kooperation im Bereich der Futterpflanzenzüchtung und -prüfung. Im freundschaftlichen Rahmen wurde die Vereinbarung getroffen, genetisches Material aus Österreich und der Schweiz zu kombinieren um daraus eine Mehrwert in Form moderner Sorten zu schaffen, die auch unter den Rahmenbedingungen des Klimawandels künftig beste Qualitätserträge für die Grünlandwirtschaft ermöglichen werden.

Mädchen_komp Top News der Forschung

 

Mädchen komp

Die Viehzuchtgenossenschaft "Braunvieh Bezirk Liezen" feiert am Samstag, dem 25. April 2020, mit einer großen Rinderschau am Gelände der Forschungsanstalt HBLFA Raumberg-Gumpenstein ihr 110-jähriges Jubiläum. Tatkräftig unterstützt werden die Verantwortlichen dabei von den Schülerinnen und Schülern der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, der Land- u. Forstwirtschaftliche Fachschule Grabnerhof und der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Gröbming. Die Besucher dürfen sich auf spannende Wettbewerbe und Vorführungen sowie auf ein tolles Rahmenprogramm für Jung und Alt freuen.

2 2019 kreislauf klaerschlamm 04
25 Jahre Forschung zeigen: Klärschlamm- und Biokompost als Dünger können bei guter Qualität und bei Kontrolle der Böden langfristig sinnvoll auf Äcker ausgebracht werden.

Seit einem Vierteljahrhundert (1994) analysierten die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein (HBLFA Raumberg-Gumpenberg) sowie die Universität für Bodenkultur in Wien in Kooperation mit dem Entsorgungs- und Recycling-Unternehmen Saubermacher den Einsatz Komposten in der Agrarwirtschaft. Aus den Ergebnissen geht klar hervor: Die Düngung mit Klärschlamm- und Biokompost sorgt langfristig für hochwertigere Böden, sauberes Trinkwasser und höhere Erträge in der Landwirtschaft.

s_2019_ennstaltv_tdod Top News der Forschung

Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein als Leitbetrieb des ländlichen Raums trägt die große Verantwortung, die Gesellschaft für die besonderen Belange der Landwirtschaft zu sensibilisieren und kompetentes Personal für diesen Bereich auszubilden.

Als größte Dienststelle des BMNT (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus) mit rund 300 Mitarbeitern stellt die HBLFA die österreichweit treibende Kraft für nachhaltiges Wirtschaften in den Bereichen Agrar, Ernährung und Umwelt des ländlichen Raums dar. Neben der Forschungsarbeit zählt die praxisorientierte landwirtschaftliche Ausbildung in den Bereichen Agrarmanagement und Umwelt- und Ressourcenmanagement zu den tragenden Säulen der HBLFA.

Forschen und Lehren auf höchstem Niveau
Qualitativ hochwertiges Forschen und Lehren sind wichtige Grundpfeiler der HBLFA. Daher ist die Einrichtung bestens ausgestattet und verfügt am Standort Raumberg-Gumpenstein über ein Schülerinternat, einen konventionell und einen biologisch bewirtschafteten Lehrbetrieb mit eigenem Tierbestand, über einen Lehrforst, verschiedene Übungsräume und Werkstätten, ein Verarbeitungszentrum für Fleisch, Milch und Obst, ein Chemiesowie ein Biolabor und ein Lehrbiotop. Außenstellen befinden sich in Wels-Thalheim, Lambach, Winklhof und Piber. Zusätzlich zählen österreichweit 5.000 Versuchsparzellen zu den Forschungseinrichtungen der HBLFA.

National und international bestens vernetzt
Die HBLFA verfügt über ein bestens ausgebautes Kompetenznetzwerk. Die meisten der rund 100 laufenden Forschungsprojekte werden gemeinsam mit einem von über 60 Kooperationspartnern – Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen – im In- und Ausland bearbeitet. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten werden jährlich in über 700 Veröffentlichungen und Vorträgen publiziert. Zum Netzwerk der HBLFA zählen zudem ein sehr aktiver Elternverein, der die Schularbeit unterstützt, sowie ein bestens aufgestellter Absolventenverein. Dieser setzt sich zum Teil aus Führungspersonen namhafter Unternehmen zusammen und stellt für die Arbeitsplatzvermittlung neuer Absolventen einen großen Wert dar.

 

4_2019_biotagung_02 Top News der Forschung

4 2019 biotagung 02
Das Bio-Institut der HBLFA Raumberg-Gumpenstein konnte bei der diesjährigen Bio-Fachtagung mehr als zweihundert interessierte Tagungsteilnehmer aus dem deutschsprachigen In- und Ausland begrüßen. Qualität – vom Boden bis zum Lebensmittel – interessierte die Teilnehmer!

Der Boden ist nicht nur die Basis für den Pflanzenbau sondern Lebensraum für eine Vielzahl von Organismen. So entspricht das Gewicht der Bodenorganismen unter einem Hektar Wiese etwa dem von 15-20 Rindern! Im ersten Vortragsblock wurde erörtert, wie durch die Bewirtschaftung dieses wertvolle Leben gefördert werden kann. Dabei wurde der Bogen von der Nutzungshäufigkeit über die Düngung bis hin zur Düngerlagerung und der abgestuften Wiesenbewirtschaftung gespannt. Beim abgestuften Wiesenbau werden die Flächen eines Betriebes in extensiv- und intensiv nutzbare Flächen aufgeteilt und dann darauf die Düngung und Nutzungsintensität abgestimmt. Damit wird einerseits auf häufiger genutzten Flächen bestes Grundfutter zur Fütterung der Milchkühe und andererseits auf extensiveren Flächen Artenvielfalt am Betrieb erreicht. Wie man artenreiche Grünlandflächen wieder gezielt anlegen und erhalten kann und welche Möglichkeiten es gibt in der Öko-Effizienz gut abzuschneiden wurde im zweiten Block diskutiert. Aus Ergebnissen aktuell abgeschlossener Bio-Forschungsprojekte wurden weiters Schlüsse zur weidebasierten und kraftfutterfreien Ochsenmast sowie zum Einfluss der Fütterung auf die für den Menschen ernährungsphysiologisch bedeutenden Fettsäuregehalte in Milchprodukten gezogen. Innovative Baulösungen für Berg-Milchviehbetriebe rundeten die Fachvorträge ab.

Die Tagungsteilnehmer/innen nahmen von der Bio-Tagung viele wertvolle Impulse für die Beratung, Lehre, Forschung und Praxis mit. Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein präsentierte sich in bewährter Weise als Innovations- und Kompetenzzentrum für die Land- und Lebensmittelwirtschaft - diesmal speziell für die in Österreich weiter zunehmende Bio-Landwirtschaft.

Zu den Fachbeiträgen

2019_ziegentagung_04 Top News der Forschung

2019 ziegentagung 04
Am 15. November 2019 fand bereits zum 9. Mal die Fachtagung für Ziegenhaltung statt. Diese Tagung wechselt alle 2 Jahre mit der Fachtagung für Schafhaltung. Dr. Ferdinand Ringdorfer, Leiter der Abteilung für Schafe und Ziegen und Verantwortlicher für die Tagung, konnte zahlreiche Praktiker, Berater, Verbandsverantwortliche sowie Schülerinnen und Schüler bei dieser seiner letzten Ziegentagung begrüßen. Fachlich wurde ein weiter Bogen von der Zucht, Wirtschaftlichkeit, Tiergesundheit, Ökologie, Fütterung bis hin zur Vermarktung gespannt. Auch die Praktiker kamen zu Wort und zwei Betriebe stellten vor, wie sie die Ziegenhaltung im praktischen Alltag betreiben. Traditionsgemäß gab es zu Mittag auch heuer wieder ein Gericht mit Kitzfleisch aus der eigenen Erzeugung, welches von der Schulküche hervorragend zubereitet wurde. Ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieser Fachtagung beigetragen haben.

Zu den Fachbeiträgen der Fachtagung Ziegenhaltung

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