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_R___41_2011_wiesenrispe1____par803482d8f8f3942b98e9f7fb23380da4_dat1342759874 Wiesenrispengras (Poa pratensis)

Das jüngste Blatt ist gefaltet

_R___41_2011_wiesenrispe2____par803482d8f8f3942b98e9f7fb23380da4_dat1342759875 Wiesenrispengras (Poa pratensis)
In der Mitte des Blattes sind 2 Rillen (Doppelrille) und das Blatt ist parallelrandig (= läuft nicht spitz zu)

_R___41_2011_wiesenrispe3____par803482d8f8f3942b98e9f7fb23380da4_dat1342759876 Wiesenrispengras (Poa pratensis)

Von der Seite betrachtet (links) bildet die Blattspitze eine Kapuze. Wird diese ausgestrichen (rechts) dann entstehen 2 Spitzen (= Ende der 2 Rillen)

 Das Wiesenrispengras ist das bedeutendste Weidegras im alpinen Raum Österreichs. Die Verbreitung reicht vom Tal bis auf die Almen. Dieses Gras besitzt die Fähigkeit starke unterirdische Triebe zu bilden und trägt somit zur Bildung einer dichten Grasnarbe bei.
Das Wiesenrispengras wird zu den Untergräsern gezählt und ist im Bestand durch die dunkelgrüne bis blaugrüne Farbe erkennbar. Das oberste Blatt kommt immer gefaltet aus dem Halm. Betrachtet man die leicht gerillte Oberseite des Blattes genauer lässt sich in der Mitte zwei größere Rillen (Doppelrille) erkennen. Die Blattspitze bildet von der Seite betrachtet eine klein Kapuze, die mit den Findern auseinandergelöst werden kann, sodass die Blattspitze nun 2 Spitzen zeigt.
Dieses Gras ist ertragreich und intensiv nutzbar und stellt eines der wertvollsten Futterpflanzen dar. Schwieriger gestaltet sich die Einsaat, da die Samen der Wiesenrispe sehr empfindlich auf eine zu tiefe Ablage (unter 0,5 cm) reagieren und eine sehr langsame Jugendentwicklung zeigen, wodurch bei der Übersaat einige Dinge zu beachten sind.