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Das jüngste Blatt ist gefaltet

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In der Mitte des Blattes sind 2 Rillen (Doppelrille) und das Blatt ist parallelrandig (= läuft nicht spitz zu)

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Von der Seite betrachtet (links) bildet die Blattspitze eine Kapuze. Wird diese ausgestrichen (rechts) dann entstehen 2 Spitzen (= Ende der 2 Rillen)

 Das Wiesenrispengras ist das bedeutendste Weidegras im alpinen Raum Österreichs. Die Verbreitung reicht vom Tal bis auf die Almen. Dieses Gras besitzt die Fähigkeit starke unterirdische Triebe zu bilden und trägt somit zur Bildung einer dichten Grasnarbe bei.
Das Wiesenrispengras wird zu den Untergräsern gezählt und ist im Bestand durch die dunkelgrüne bis blaugrüne Farbe erkennbar. Das oberste Blatt kommt immer gefaltet aus dem Halm. Betrachtet man die leicht gerillte Oberseite des Blattes genauer lässt sich in der Mitte zwei größere Rillen (Doppelrille) erkennen. Die Blattspitze bildet von der Seite betrachtet eine klein Kapuze, die mit den Findern auseinandergelöst werden kann, sodass die Blattspitze nun 2 Spitzen zeigt.
Dieses Gras ist ertragreich und intensiv nutzbar und stellt eines der wertvollsten Futterpflanzen dar. Schwieriger gestaltet sich die Einsaat, da die Samen der Wiesenrispe sehr empfindlich auf eine zu tiefe Ablage (unter 0,5 cm) reagieren und eine sehr langsame Jugendentwicklung zeigen, wodurch bei der Übersaat einige Dinge zu beachten sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Autor: DI Walter Starz

Das Futter auf der Weide ist das preiswerteste und gehaltvollste Grundfutter, das dem Wiederkäuer angeboten werden kann. Gerade Betriebe die einen Großteil der Ration aus dem Weidefutter beziehen sind auf ertragreiche Bestände angewiesen. Haupteinflussquellen für einen ertragreichen Bestand sind der optimale Pflanzenbestand,  eine ordnungsgemäße Weidepflege sowie das Messen der Futteraufwuchshöhe.
Steigen Betriebe verstärkt in die Weidehaltung ein müssen bisherige Schnittwiesen in Dauerweiden umgewandelt werden. Dafür ist es in den meisten Fällen notwendig begleitende Übersaaten zu machen damit sich der gewünschte Pflanzenbestand schneller einstellt.
Ein optimaler Weidebestand benötigt auch eine gute Pflege und dazu zählen das rechtzeitige Austreiben im Frühling die Düngung sowie das Mulchen bzw. Nachmähen auf der Fläche.
Einer erfolgreichen Weidenutzung geht eine intensive Planungsarbeit voraus, damit die gewünschten Futterqualitäten sowie stabile Erträge erzielt werden können.

- Was sind wertvolle Weidepflanzen?

- Wie werden Übersaaten auf Dauerweiden gemacht?

- Wie wird die Aufwuchshöhe des Weidefutters gemessen?

- Mit welchen Erträgen kann auf Dauerweiden gerechnet werden?

- Wie schaut die Qualität des Weidefutters aus?

- Worin liegt die Bedeutung der Frühjahrsweide?

- Was muss bei der Herbstweide beachtet werden?

- Müssen Dauerweiden gemulcht bzw. nachgemäht werden?

- Wie erfolgt die Düngung auf Dauerweideflächen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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Der Triebgrund ist rot.
 
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Die Blattoberseite besitzt viele Rillen und das Blatt ist unter 5 mm breit.
 
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Das jüngste Blatt ist gefaltet und die Blätter glänzen auf der Unterseite.

 Das Englische Raygras ist in den Gunstlagen des Alpenvorlandes und in den alpinen Tälern ebenfalls ein bedeutendes Weidegras. Dieses reagiert empfindlich auf lange kalte Winter, mit einer langen geschlossenen Schneedecke.
Das Englische Raygras wird zu den Mittelgräsern gezählt und ist erkennbar durch Blätter, die an der Unterseite stark glänzen und an der Oberseite leicht gerillt sind. Auch bei diesem Gras kommt das oberste Blatt gefaltet aus dem Halm.
Durch die Beweidung werden die Horste des Englischen Raygras angeregt viele Seitentriebe zu bilden (=lockere Horste), wodurch es auch zur Bildung einer stabilen Grasnarbe beiträgt. Das Englische Raygras ist angepasst an eine intensive Düngung und Nutzung und stellt ein sehr wertvolles Futtergras dar.
Eine Ein- bzw. Nachsaat mit Englischem Raygras gestaltet sich unkompliziert, da die Samen rasch keimen und auf die Saattiefe unempfindlicher reagieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Englische Raygras ist in den Gunstlagen des Alpenvorlandes und in den alpinen Tälern ebenfalls ein bedeutendes Weidegras. Dieses reagiert empfindlich auf lange kalte Winter, mit einer langen geschlossenen Schneedecke.

Das Englische Raygras wird zu den Mittelgräsern gezählt und ist erkennbar durch Blätter, die an der Unterseite stark glänzen und an der Oberseite leicht gerillt sind. Auch bei diesem Gras kommt das oberste Blatt gefaltet aus dem Halm.

Durch die Beweidung werden die Horste des Englischen Raygras angeregt viele Seitentriebe zu bilden (=lockere Horste), wodurch es auch zur Bildung einer stabilen Grasnarbe beiträgt. Das Englische Raygras ist angepasst an eine intensive Düngung und Nutzung und stellt ein sehr wertvolles Futtergras dar.

Eine Ein- bzw. Nachsaat mit Englischem Raygras gestaltet sich unkompliziert, da die Samen rasch keimen und auf die Saattiefe unempfindlicher reagieren.

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Der Weißklee besitzt einen oberirdischen Kriechtrieb, der immer wieder Verzweigungen bilden und so in den Bestand hinein wächst.

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Ein gutes Gräsergerüst ist die beste Vorraussetzung gegen eine zu dominante Ausbreitung des Weißklees.

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In den Wurzelknöllchen sitzen jene Bakterien (Rhizobien) die in der Lage sind den Luftstickstoff zu binden. Dieser Stickstoff dient der Pflanze dazu eigene Eiweiße aufzubauen.

Der Weißklee ist die vorherrschende Leguminose auf Dauerweiden. Damit sich der Weißklee im Bestand ausbreiten kann benötigt er Licht und Platz. Durch den Verbiss der Weidetiere wird der Bestand kurz gehalten, was dem Weißklee genügend Licht verschafft. Zusätzlich erfolgt ein mechanischer Reiz durch den Tritt wodurch Verzweigungen des oberirdischen Kriechtriebs entstehen. Weißklee ist im Bestand nicht nur ein bedeutender Eiweißlieferant sondern trägt auch zur Schmackhaftigkeit des Futters bei. Dabei gilt nur zu beachten, dass die Flächenanteile nicht über 30 % ansteigen, da sonst ein vermehrtes Blährisiko gegeben ist. Eine gut entwickelte Grasnarbe ist hier entscheidend, damit es zu keiner flächigen Ausbreitung des Weißklees kommt.
Der Weißklee ist nicht nur wegen der hohen Eiweißgehalte wichtig sondern besitzt auch die Fähigkeit über die Knöllchenbakterien Luftstickstoff zu fixieren. Im Schnitt werden pro Gewichtsprozent Klee im Bestand 3 kg Stickstoff pro Jahr und ha fixiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Das Englische Raygras ist in den Gunstlagen des Alpenvorlandes und in den alpinen Tälern ebenfalls ein bedeutendes Weidegras. Dieses reagiert empfindlich auf lange kalte Winter, mit einer langen geschlossenen Schneedecke.

Das Englische Raygras wird zu den Mittelgräsern gezählt und ist erkennbar durch Blätter, die an der Unterseite stark glänzen und an der Oberseite leicht gerillt sind. Auch bei diesem Gras kommt das oberste Blatt gefaltet aus dem Halm.

Durch die Beweidung werden die Horste des Englischen Raygras angeregt viele Seitentriebe zu bilden (=lockere Horste), wodurch es auch zur Bildung einer stabilen Grasnarbe beiträgt. Das Englische Raygras ist angepasst an eine intensive Düngung und Nutzung und stellt ein sehr wertvolles Futtergras dar.

Eine Ein- bzw. Nachsaat mit Englischem Raygras gestaltet sich unkompliziert, da die Samen rasch keimen und auf die Saattiefe unempfindlicher reagieren.