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Bei „Low-Cost“-Vollweidehaltung von Milchkühen wird eine optimale Verwertung des Weidefutters angestrebt. Ein wichtiges Managementkriterium ist dabei die Abstimmung des Abkalbezeitpunkts auf die Vegetationsperiode. Im Forschungsprojekt wurden die Effekte des Abkalbezeitpunkts auf die weidebasierte Milchproduktion im Berggebiet untersucht. Dazu wurden am Bio-Lehr- und Forschungbetriebs Moarhof ein Versuch durchgeführt.

 

Abschlussbericht 

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Der Schweizer Landwirt Fam. Ursula & Werner Attinger, 9220 Bischofszell errichtet bzw. baut seine flexiblen Weidezäune in kurzer Zeit mit einem interessanten Quad-System auf  bzw. ab.

Hier können Sie dazu eine von Ing. Helmut Riegler und Huber Gregor zusammengestellte Diaschau ansehen.

www.gertau.ch

 

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir erlauben uns folgende Veranstaltungen anzukündigen, damit Sie diese Termine bei Interesse in Ihren Planungen für 2010 entsprechend berücksichtigen können. Einladungen dazu sowie weitere Hinweise erhalten Sie zu gegebener Zeit gesondert bzw. können über die Homepage abgerufen werden (www.raumberg-gumpenstein.at).

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Wiesenrispengras-Weißklee-Weide

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Englisch Raygras-Weide

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Ein abgeweideter Wiesenrispengras-Weißklee-Bestand ist immer noch sehr dicht und trittstabil.

41 2011 wiesenrispe durch kotfladen

Durchwuchs von Wiesenrispengras in alten Kotfladen

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Englisches Raygras bildet bei Beweidung viele Bestockungstriebe

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Beweidetes Wiesenrispengras bildet viele Nebentriebe und machen die Grasnarbe trittstabil.

Autor: DI Walter Starz

Betriebe die zukünftig verstärkt auf das Weidesystem setzen wollen benötigen dafür Kerndauerweideflächen. Solche Flächen werden nicht gemäht und müssen daher im Mehrfachantrag (MFA) als Dauerweiden angeben werden. Für einen Weidebetrieb ist es sehr wichtig Dauerweiden zu haben, da solche Flächen vom Pflanzenbestand her sehr Trittstabil sind und gute Erträge liefern.
Werden nun solche Dauerweiden angelegt so wird ein Betrieb im Frühling mit der Beweidung einer Mähwiese beginnen. In traditionellen Schnittwiesen sind hauptsächlich horstförmig wachsende Obergräser (z.B. Knaulgras, Glatthafer oder Wiesenfuchsschwanz) vorherrschend, die bei einer intensiven Beweidung mit der Zeit zurückgedrängt werden. Bei einer optimalen Weideführung wird der Aufwuchs von den Tieren bis auf 2-3 cm verbissen und dabei verlieren die Horstgräser die Speicherstoffe aus den unteren Triebteilen. Daneben werden auch die Wiederaustriebsstellen der Horstgrässer abgefressen oder beschädigt, sodass mit der Zeit diese im Bestand zurückgedrängt werden. Daher entstehen Lücken (offener Boden) die von wertvollen Futtergräsern geschlossen werden müssen.
Neben solchen Gräsern besitzen manche Horstgräser die Fähigkeit bei Beweidung Bestockungstriebe zu bilden, was zu einer dichten Grasnarbe führt. Ein Beispiel dafür ist das Englische Raygras. Als zweite bedeutende Wuchsform bilden bestimmte Gräser Ausläufertriebe. Das bedeutendste unter ihnen ist das Wiesenrispengras. Auf der Seite der Leguminosen ist der Weißklee auf Weideflächen wichtig. Im Idealfall besiedeln solche Gräser die entstehenden Lücken. Dies funktioniert nur auf Flächen, die bereits einen hohen Anteil (über 25 %) dieser gewünschten Gräser besitzen. In den meisten Fällen sind wertvolle Untergräser zu wenig in der Wiese vorhanden und so werden ohne eine Maßnahme die entstehenden Lücken von unerwünschten Gräsern und Kräutern besiedelt. Solch eine Entwicklung führt zu einer Verringerung des Mengen- und Qualitätsertrages auf der Fläche. Dabei darf nicht angenommen werden, dass die intensive Beweidung an diesem Zustand schuld ist, sondern das Fehlen der gewünschten Pflanzen.
In der Umstellungsphase von einer Mähwiese zu einer Dauerweide bzw. bei der Sanierung bestehender Dauerweiden ist es ratsam begleitende Übersaaten zu tätigen, die den Bestand in die gewünschte Richtung lenken und somit die gewünschten Erträge und Qualitäten garantieren.


Untersuchungsergebnisse:

In einem 3-jährigen Forschungsprojekt des Bio-Instituts am LFZ Raumberg-Gumpenstein, wurde die Kurzrasenweide mit der am Standort üblichen Schnittnutzung verglichen. Dabei wurde auch der Pflanzenbestand untersucht und die Ergebnisse sind in der Tabelle dargestellt.

Tabelle: Pflanzenbestände bei Kurzrasenweide- und Schnittnutzung auf einer Fläche mit einheitlichem Ausgangsbestand.

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Der Einfluss der Weide auf den Pflanzenbestand war deutlich erkennbar. Auf den Kurzrasenweideparzellen kam es zu einer Zunahme an Leguminosen (in erster Linie Weißklee), Englischem Raygras und Wiesenrispengras. Jeder der drei Arten konnte um die 20 Flächenprozent erreichen. Diese Anteile waren doppelt bis dreifach so hoch als in der Schnittnutzung. Dafür konnten auf den Kurzrasenweideparzellen typische Gräser der Wiesen, wie Knaulgras oder Goldhafer kaum beobachtet werden. Dieses Untersuchungsergebnis ist eine logische Konsequenz wenn das Wuchsbild der 3 dominanten Arten der Kurzrasenweide berücksichtigt wird. Weißklee und Wiesenrispengras besitzen Ausläufer mit denen sie in die Fläche hineinwachsen ohne dafür Samen bilden zu müssen. Das Englische Raygras wird durch die Beweidung zur Bestockung angeregt und wächst so ebenfalls polsterförmig in die Fläche hinein. Demgegenüber stehen wieder die Wiesengräser, die einen ausschließlichen horstförmigen Wuchs aufweisen und sich nicht über Ausläufer ausbreiten können und daher bei Weidenutzung zurückgedrängt werden. Neben diesen Versuchsergebnissen und weiteren Beobachtungen in der Praxis tritt diese Änderung des Pflanzenbestandes bereits im ersten und zweiten Weidejahr ein. Zu diesem Zeitpunkt wird der Bestand, durch das Ausfallen der bisherigen typischen Wiesengräser, lückig. Zu diesem Zeitpunkt ist es ratsam begleitende Übersaaten durchzuführen.

 

 

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