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  • Wechsler, B., I. Neuffer, S. Helmreich, L. Gygax, R. Hauser (2012): Automatische Melksysteme – Aspekte der Tiergerechtheit. ART-Bericht 752, 12. S.
  • Harms, J., Simon, J., Moser, P. (2008): Automatische Melksysteme I – Umtriebssysteme und Planungsgrundlagen. Arbeitsblatt, ALB Bayern, 4 S.
  • Harms, J., Simon, J., Moser, P. (2008): Automatische Melksysteme II – Planungsbeispiele. Arbeitsblatt, ALB Bayern, 4 S.

41_2011_kuehe
Die Kurzrasenweide ist ein geeignetes Weidesystem für die Low-Input Milchviehhaltung und daher auch für die Biologische Landwirtschaft interessant. Weidehaltung bietet nicht nur wirtschaftliche Vorteile sondern passt auch ideal zu den Werten der Biologischen Landwirtschaft. Bei der Umstellung eines Milchviehbetriebes auf ein Weide basiertes Fütterungssystem müssen vorher als Mähwiesen genutzte Flächen beweidet werden. Durch die Bewirtschaftungsänderung von einer Schnittwiese zur Kurzrasenweide sind Auswirkungen auf den Pfl anzenbestand sowie auf die Mengen- und Qualitätserträge zu erwarten. Um diese Hypothesen zu überprüfen, wurde ein 3-jähriger Feldversuch am Bio Lehr- und Forschungsbetrieb des LFZ Raumberg-Gumpenstein von 2007-2009 angelegt. In dieser Untersuchung wurden signifikante Unterschiede im Pflanzenbestand festgestellt. So konnten auf der Kurzrasenweide mit 18 % Leguminosen und 22 % Wiesenrispengras signifi kant höhere Anteile als bei der Schnittnutzung festgestellt werden. Die Mengenerträge mit 8.954 kg TM/ha waren auf der Kurzrasenweide tendenziell geringer als bei der Schnittnutzung. Keinen signifikanten Unterschied gab es beim Energie- und Rohproteinertrag der bei der Kurzrasenweidenutzung 57.528 MJ NEL/ha und 1.861 kg/ha ergab. Diese Ergebnisse zeigen die Leistungsfähigkeit und die Eignung der Kurzrasenweide unter ostalpinen Klimabedingungen in der Biologischen Landwirtschaft.

 

Abschlussbericht Forschungsprojekt

"Auswirkungen der Grünlandnachsaat in einer Kurzrasenweide"

 

40_2010_ampfer_kuehe
Die Reduktion des Ampferbesatzes in stark belasteten Grünlandflächen stellt in der Biologischen Landwirtschaft eine große Herausforderung dar und kann nur erfolgreich sein, wenn begleitende Maßnahmen zur Ursachenregulierung durchgeführt werden. Im Rahmen eines Projektes wurde die Möglichkeit der Ampferreduktion durch intensive Beweidung von Grünlandflächen mit Rindern geprüft. Dazu wurde am Bio-Lehr- undForschungsbetrieb Moarhof ein dreijähriger Versuch auf einer ampferbelasteten Fläche angelegt. In einem zusätzlichen Praxisprojektteil setzten 9 Pilotbetriebe über zwei Jahre eigenverantwortlich eine intensiveKurzrasenbeweidung auf einer ampferbelasteten Fläche um und dokumentierten ebenfalls den Erfolg der Strategie. Der vorliegende Bericht fasst die Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen dazu zusammen.