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Ein Leitfaden für Praktiker:

Nach wie vor werden in Österreichs Hochlagen jährlich tausende Hektar Boden im Rahmen der touristischen Erschließung und der infrastrukturellen Anpassungen planiert und stehen zur Begrünung an. Notwendige Maßnahmen zum Schutz von Menschen, Gebäuden und technischen Anlagen nehmen ebenfalls große Flächen in Anspruch. All die beschriebenen Maßnahmen führen jedes Jahr zu einer intensiven Bautätigkeit, an deren Ende eine Wiederbegrünung der durch die Eingriffe beanspruchten Flächen steht.

 

Mit steigender Seehöhe wird aber eine Wiederbegrünung aufgrund der sich rapide verschlechternden klimatischen Bedingungen immer schwieriger. Aus Kostengründen wird auch heute noch meistens auf billige Begrünungsverfahren zurückgegriffen. Der dabei verursachte ökologische und oft auch wirtschaftliche Schaden ist umfangreich: Bodenerosion, vermehrter Oberflächenabfluss, unzureichende Vegetationsdeckung, hohe Kosten für ökologisch fragwürdige Düngungsmaßnahmen, unverhältnismäßiger Pflegeaufwand und Florenverfälschung sind nur einige der damit verbundenen Folgewirkungen.

Vor mehr als fünfzehn Jahren begannen Bemühungen, die Erfolgsaussichten von Begrünungen in Hochlagen durch die Verwendung von hochwertigen Techniken und standortgerechten Saatgutmischungen zu verbessern. Im Rahmen mehrerer internationaler Projekte (www.surenet.info) wurde erstmalig ein wissenschaftlich exakter Vergleich zwischen dem üblichen Stand der Technik, hochwertigen Applikationstechniken und standortgerechtem Saatgut durchgeführt, wobei nachgewiesen werden konnte, dass eine Kombination von hochwertigen Begrünungstechniken und standortgerechtem Saatgut zu stabilen, ausdauernden und ökologisch angepassten Pflanzenbeständen mit hohem naturschutzfachlichen Wert führt. Dünge- und Pflegemaßnahmen können deutlich reduziert werden, was standortgerechte Begrünungen mittelfristig auch wirtschaftlich sinnvoll macht. Der folgende Leitfaden soll für den Praktiker einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten und Notwendigkeiten standortgerechter Begrünungsmaßnahmen geben.

Download: Standortgerechte Hochlagenbegrünung in Österreich