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Gumpenstein
                  LFZ Raumberg-Gumpenstein, Forschung

Die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein (HBLFA) befindet sich in der Mitte Österreichs, im steirischen Ennstal und ist durch die Zusammenführung der Höheren Bundeslehranstalt Raumberg mit der Bundesanstalt für alpenländische Landwirtschaft im Jahr 2005 entstanden.

Die HBLFA ist als größte Dienststelle des Lebensministeriums in der landwirtschaftlichen Forschung die treibende Kraft für nachhaltiges Wirtschaften im Agrar-, Ernährungs- und Umweltbereich des ländlichen Raumes.

 


Durch diese Fusion von Lehre und Forschung und mit der Gründung eines eigenen Bioinstituts ist unsere Einrichtung das Zentrum für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum in Österreich mit etwa 300 MitarbeiterInnen verteilt auf die Standorte Raumberg und Gumpenstein in Irdning, dem Moarhof in Pürgg-Trautenfels, Wels, Lambach, Piber und Winklhof.

Mutterkuhhaltung
                                               Mutterkuhhaltung

Im Rahmen des Lehrbetriebes bieten wir als Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft den Abschluss mit Reife- und Diplomprüfung nach der 5-jährigen Ausbildung in den Schwerpunkten Agrarmanagement und Agrarmarketing sowie einen 3-jährigen Aufbaulehrgang für erfolgreiche Fachschulabsolventen mit bereits vorhandenem Fachschulabschluss an. Darüber hinaus wird auch noch - in Kooperation mit dem Bildungsverein der Landesberufsschule Aigen im Ennstal - die Berufsreifeprüfung und die Meisterausbildung mit der Bundes-Berufsausbildungsstelle für Land- und Forstwirtschaft Graz angeboten. Unseren SchülerInnen bieten wir mit dem Internat und bestens ausgebildeten Pädagogen eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben.

Aus dem Forschungsbereich stammen zukunftsweisende, innovative und für die Praxis relevante Forschungsschwerpunkte Raumberg-Gumpenstein  die vorwiegend in Kooperation mit nationalen und internationalen Organisationen bearbeitet werden. Besonderen Wert legen wir auf die rasche und effiziente Umsetzung des gewonnenen Wissens mit unseren Zielgruppen (Wissenschaft, Politik, Beratung, Pädagogen, Firmen und vor allem Landwirte) über Vorträge, Tagungen , Feldtage, eine Vielzahl unterschiedlicher Publikationen, Kongresse, diese Homepage und auch über die Beratung von Einzelbetrieben.

Überzeugen Sie sich von unseren Leistungen (pdf-Dokument, 1.2 Mb in der Forschungsdokumentation, die alle außenwirksamen wissenschaftlichen Umsetzungen abbildet und besuchen Sie auch unsere Projektseiten mit der Zusammenfassung der dazugehörigen Publikationen am Ende der Beschreibung, unseren Downloadbereich bzw. die Seiten der einzelnen wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, die Ihnen Unterlagen und Vorträge direkt zum Herunterladen anbieten.

Über aktuelle Veranstaltungen, Publikationen und Projekte halten wir Sie gerne mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Unsere Aufgaben sind im Agrarrechtsänderungsgesetz 2004 §17 niedergeschrieben und der

... Wirkungsbereich umfasst die Forschung und Lehre in den Fachbereichen Pflanzenbau und Nutztierwissenschaften, biologische Landwirtschaft, Ökologie, Biodiversität, Kulturlandschaft, Boden- und Vegetationskunde, Nutztierhaltung, Tiergesundheit, Tierschutz, Mechanisierung und Arbeits- und Betriebswirtschaft in der Landwirtschaft.

Zum Wirkungsbereich gehören insbesondere:

1. Forschung auf den Gebieten des Pflanzenbaues und der Nutztierwissenschaften mit besonderer Berücksichtigung der Grünlandwirtschaft einschließlich der Almwirtschaft sowie des Ackerbaues in Bergregionen mit besonderer Betonung des Ackerfutterbaues, der Futterernte und Futterkonservierung, der Fütterung und Haltung von Nutztieren; Ökologie mit besonderer Berücksichtigung der Bewirtschaftung in ihren Auswirkungen auf die Böden, das Wasser, die Luft, die Pflanzenbestände, die Biodiversität und die Tiergesundheit; landwirtschaftliches Bauwesen, Tierschutz, artgemäße Tierhaltung, Beurteilung von Haltungssystemen, Emissionen und Immissionen aus der Nutztierhaltung sowie Verfahrens- und Arbeitstechnik einschließlich der Betriebswirtschaft in der Landwirtschaft; Monitoring in Erhebungsnetzen hinsichtlich Biodiversität, Ertrags- und Qualitätsveränderungen, Erfassung von Nutzungsverhältnissen hinsichtlich der Entwicklung der Kulturlandschaft und des ländlichen Raumes;

2. Forschung auf dem Gebiet der biologischen Landwirtschaft;

3. Prüfung von Grundfutter und anderen Futtermitteln, der Werteigenschaften der Böden, der Wirtschaftsdünger, der pflanzlichen und tierischen Erzeugnisse im Labor, in Gefäß-, Feld- und Tierversuchen, die im Zusammenhang mit anderen an dieser Bundesanstalt durchgeführten Versuchen und Untersuchungen stehen;

4. Sammlung, Bearbeitung, Erhaltung und Entwicklung des für die Kulturlandschaft wichtigen pflanzlichen und tierischen Genmaterials, Erhaltung der biologischen Vielfalt bei autochthonen Nutztierrassen;

5. Verknüpfung von Forschungsergebnissen durch Methoden der Geoinformationsverarbeitung zur flächenhaften Darstellung von agrarischen Sachverhalten und Umweltprozessen;

6. Organisation und Durchführung von Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen für die Landwirtschaft."