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Toscana, Liguria, Veneto

Italien 2012
16. bis 21. April 2012

Am Montag traten wir unsere Reise um 7 Uhr Richtung Toskana an.

Nach etlichen Stunden des grausamen Sitzens im Bus kamen wir gegen 16:30 Uhr im Hotel Sirena in Lido di Camaiore an. Beim Busfahren konnten wir die unterschiedlichen Landschaften von Österreich und Italien beobachten. Im Hotel angekommen, packten wir aus, inspizierten unser kleines Zimmer und aßen dann zu Abend. Das Essen war eher eintönig. Danach gingen wir in der geschlossenen Gruppe am Strand den Pier entlang, um den Abend nett ausklingen zu lassen. Das wurde natürlich auch mit Fotos festgehalten.

Am Dienstag nach dem etwas späteren Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach La Spezia, wo das Boot bereits auf uns wartete. Von dort aus starteten wir eine ganztätige Bootsfahrt, bei der wir die „Cinque Terre“ bewundern konnten. Das sind fünf Dörfer, die in die Felsen hineingebaut sind. Wir fuhren entlang der Küste vorbei an Riomaggiore, Manarola, Corniglia und Vernazza zu unserem zweistündigen Mittagsaufenthalt in Monterosso al Mare. In Portovenere legten wir dann bei der Rückfahrt noch eine kurze Kaffeepause ein und wieder wurden uns die unterschiedlichen Welten bewusst: Steh-WC! Wir legten in La Spezia an und fuhren zurück in unser Hotel. Nach der „Pizza-Party“ (der Name unseres Abendessens) gingen wir einen Sprung ins „Cosmopolitan“, eine Bar in der Nähe, um dort so richtig abzushaken.

Eine Stadtbesichtigung von Lucca stand am Mittwochvormittag auf dem Programm. Das Aufregendste war der berühmte Turm von Lucca, ein Turm mit vier Bäumen an der Spitze. In dieser Stadt erfuhren wir auch per SMS unsere BWL-Noten, aber unsere Freude wurde getrübt, als wir durch einen heftigen, unerwarteten Regenguss durchnässt wurden. Danach fuhren wir zu einem Weingut, wo wir durch die Weingärten und Olivenbaumplantagen spazierten und eine Führung bekamen. Hier hatten wir eine Weinverkostung mit einer kleinen Jause. Mit vollem Bauch fuhren wir weiter nach Pisa, wo schon 18 afroamerikanische Schwarzmarktverkäufer auf uns warteten und uns verfolgten. Nachdem wir sie abgewimmelt hatten, sahen wir uns den Schiefen Turm an, wo wir auch einige typische Fotos machten. Nachdem wir wieder im Hotel angekommen waren und zu Abend gegessen hatten, marschierten wir in die Pub-Bar, um uns das Fußball-Spiel Barcelona vs. Chelsea anzuschauen.

Am Donnerstag packten wir in der Früh unsere Koffer und machten uns nach dem Frühstück um acht Uhr auf den Weg nach Florenz. Dort angekommen, erkundeten wir mit der Stadtführerin die wunderschöne Hauptstadt der Toskana. Wir sahen dabei viele interessante Bauwerke und Skulpturen. Danach hatten wir noch einige Zeit für uns. Dominik und Martin hatten einen einzigartigen Einblick in die italienische Esskultur, indem sie „Lampredotto“ verzehrten (gekochter Labmagen in einer Semmel). Durch unglückliche Umstände lernten einige von uns beim Eiskaufen auch die teuren Preise vor dem Ponte Vecchio kennen. Danach fuhren wir über den Apennin nach Lido di Jesolo. Essen und Hotel behagten uns hier besser. Am Abend gingen wir mit den Lehrerinnen kurz zum Strand und dann in eine Bar.

Fotos hier ...

Der nächste Tag war Venedig gewidmet. Mit dem Boot ging es zuerst nach Murano, wo wir eine Vorführung im Glasblasen erhielten. Sie war sehr interessant und, angelockt durch einen Gruppenrabatt, shoppten wir kräftig. Nach einer kurzen Mittagspause und einer kleinen Stärkung ging es weiter nach Venedig. Dort gingen wir zuerst zum Markusplatz, wo wir uns mit unserer Stadtführerin trafen. Wir schauten uns die Basilica di San Marco von innen an, bewunderten die Goldmosaiken und setzten unseren Spaziergang durch die Stadt fort. Danach hatten wir noch viel Zeit, um die Stadt selbst zu erkunden und unsere leeren Mägen zu füllen (Kebapstand). Susi und Esther irrten ziellos in der Stadt umher, während wir schon beim vereinbarten Platz auf sie warteten. Doch sie waren nicht die Letzten, es fehlten noch zwei Personen, ohne die wir wirklich nicht weiterkonnten… Als wir dann endlich vollständig waren, begutachteten wir noch die „Seufzerbrücke“ und fuhren dann gemütlich mit dem Boot zurück nach Jesolo.

Am Samstag machten wir uns auf den Weg nach San Daniele. Hier wurden wir durch eine Prosciuttofabrik geführt. Zum Mittagessen gab es als Vorspeise Tagliatelle al sugo di pomodoro und als Hauptgang den berühmten Prosciutto mit Brötchen und Grissini. Es gab auch Wein dazu :). Nachdem wir das vorzügliche Essen genossen hatten, kauften wir wieder einige Schmankerl ein. Danach machten wir uns endgültig auf den Heimweg. Spätnachmittags sind wir dann in Raumberg angekommen und wir bedankten uns bei unserem äußerst freundlichen Busfahrer.

Insgesamt war die Reise sehr schön und interessant. Wir danken Frau Wedenig und Frau Eder, dass sie mit uns die Reise angetreten haben und so viel Geduld mit uns hatten ;-). Außerdem zeigte uns Frau Wedenig, wie man mit italienischen Tücken umgehen muss - und wie man zum Beispiel 500 Lire in zwei Euro zurückverwandelt ...