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23 saatgutvermehrung
Saatgutvermehrung von Gräsern, kleinkörnigen Leguminosen und Kräutern wird im Regelfall in klimatisch begünstigten Produktionsgebieten und auf leichten bis mittelschweren Böden mit gesicherter Wasserversorgung betrieben. Mit Ausnahme des Knaulgrases, des Glatthafers und des Rotschwingels sind die Wasseransprüche aller weiteren in Österreich vermehrten Arten relativ hoch. Starke Schwankungen von Kontraktflächen, Ertrag und Qualität sowie ein instabiles Preisgefüge verursachen in der Sämereienproduktion generell ein hohes Produktionsrisiko.

 

Eine Optimierung des Samenertrages bei ausreichender Saatgutqualität ist daher eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Wesentliche Unterschiede in Düngung und Bestandesführung ergeben sich aus der in Produktion stehenden Artengruppe. Die Saatgutvermehrung von standortgerechten Gräsern für die Begrünung in Hochlagen (die sogenannten „Alpingräser“) stellt im Vergleich die hohe Schule des Pflanzenbaus dar und erfordert höchste Aufmerksamkeit bei Pflanzenschutz und Bestandesführung. Die Ansprüche an Düngung und Nährstoffverfügbarkeit sind allerdings vergleichsweise gering.