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In Österreich existieren auch heute noch eine Reihe autochthoner Rinderrassen, die auf Grund ihrer Zuchtgeschichte mehr oder weniger stark verwandt sind.

Projektleiter: Dr. Franz Fischerleitner

 

 

Mit Hilfe molekulargenetischer Untersuchungen wird der Frage der Rassendifferenzierung nachgegangen. Neben der Abgrenzung von einzelnen Rassen und Rassengruppen soll auch ermittelt werden, wie gut ein Einzeltier aufgrund seiner molekulargenetischen Information einer bestimmten Rasse zugeordnet werden kann.

In der geplanten WT soll eine genetische Differenzierung von Rinderrassen vorgenommen werden, die der Gruppe der einfärbigen Rassen zuzuordnen sind bzw. für die eine gemeinsame Zuchtgeschichte vermutet wird. Zu den Blondviehrassen in Österreich zählen das Kärntner Blondvieh, das Waldviertler Blondvieh sowie das Murbodner Rind. Für alle heimischen Blondviehrassen wird eine Einkreuzung mit Fränkischem Gelbvieh vermutet. Beim Waldviertler Blondvieh soll auch Ungarisches Grauvieh eingekreuzt worden sein. Das wesentliche Ziel dieses Projektes ist es, die genetischen Ähnlichkeiten der untersuchten Rinderrassen aufzuklären und die Ergebnisse in die künftige Erhaltungsarbeit einzubinden. Dadurch können in kleinen Populationen genetische Engpässe, die zur Verminderung der Genvarianten führen, vermieden werden.

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Genetische Differenzierung von Rinderrassen

Fischerleitner Franz (2009 - 2012)