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13_2010_fumizu
Neben Zucht und Rationsoptimierung können auch Futtermittelzusätze zur Leistungssteigerung eingesetzt werden und so eine effiziente Nutzung der Rohstoffe fördern. Phytogene Futtermittelzusätze werden vor allem seit dem Verbot von antibiotischen Leistungsförderern in der EU im Jahr 2006 verstärkt eingesetzt und erforscht.

Projektleiter: Dr. Ferdinand Ringdorfer

 

Phytogene Futterzusätze auf Basis von Kräutern, Gewürzen und deren Extrakten werden den Landwirten angeboten. Der Einsatz soll die Futteraufnahme steigern und die Futterverwertung verbessern bzw. die Pansenflora stabilisieren. In einem Fütterungsversuch mit 56 Merinolandschaflämmern soll untersucht werden, ob diese Wirkung auch bei den Mastlämmern festzustellen ist.

In einem Mastversuch mit 3 Versuchsgruppen (drei verschiedene phytogene Futterzusätze A, B, C) und einer Kontrollgruppe (D) mit je 14 Mastlämmern, bei denen Körpergewicht und Futteraufnahme regelmäßig erhoben werden, soll die These, dass diese Zusätze eine positive Wirkung auf die Leistungsparameter (Futteraufnahme, tägliche Gewichtszunahme, Futterverwertung, Schlachtkörper- und Fleischqualität) haben, untersucht werden.
Die Analyse des Pansensaftes soll Aufschluss über die Wirkungsweise der phytogenen Futtermittelzusätze im Pansen geben.
Als Versuchstiere werden 56 Merinolandschaf-Lämmer, wenn möglich von einem Betrieb, zugekauft. Die Lämmer werden nach Gewicht, Alter, Geburtstyp und Geschlecht gleichmäßig in die 3 Versuchsgruppen (A, B, C) sowie die Kontrollgruppe (D) eingeteilt. Die Tiere werden in Einzelboxen mit Sicht- und Berührungskontakt zu den Nachbartieren aufgestallt. Nach einer Adaptionsphase von 7 Tagen wird mit der Datenaufzeichnung begonnen. Die Tiere bekommen das jeweilige Kraftfutter sowie Heu und Wasser ad libitum. Die Futteraufnahme wird täglich ermittelt, das Gewicht der Lämmer wird wöchentlich erhoben. Vor der Schlachtung wird der Fleischleistungsindex mittels Ultraschall ermittelt. Unmittelbar bei der Schlachtung wird von 20 Tieren (5 je Gruppe) Pansensaft zur Analyse der Konzentration von flüchtigen Fettsäuren entnommen. Die Schlachtkörper werden nach dem EUROP-System klassifiziert. Für die Untersuchungen zur Bestimmung der Fleischqualität (Scherkraft, Farbe, Tropfsaft-, Koch- und Grillverlust, Fettsäuren) wird aus dem Rücken eine Probe entnommen.

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link

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Einfluss von phytogenen Futtermittelzusätzen auf Leistungsparameter bei Mastlämmern

Ringdorfer Ferdinand (2010)