Bio-Ackerbau Drucken E-Mail

Feldversuche im Bio-Ackerbau dienen einerseits dazu, die besten für den Biolandbau geeigneten Sorten für bestimmte Regionen heraus zu finden, wobei es um einen Vergleich der in die Österreichische Sortenliste eingetragenen Sorten mit Bio-Sorten aus dem Ausland geht. Biologisch wirtschaftende Landwirte stellen an die Sorten von Kulturpflanzen teilweise andere Ansprüche als konventionell wirtschaftende, somit kommt der optimalen Sortenwahl im Biolandbau eine ganz besondere Bedeutung zu. Zum anderen werden produktionstechnische Methoden für Alternativkulturen im Biolandbau geprüft, ebenso eine optimale Fruchtfolgegestaltung unter verschiedenen Bewirtschaftungsformen auf unterschiedlichen Standorten.

 

Zudem sollen Fragen der optimalen Bestandesführung bei jenen Kulturpflanzen geklärt werden, die einer besonderen Aufmerksamkeit des Landwirtes bedürfen, ebenso haben Fragen zur reduzierten Bodenbearbeitung einen hohen Stellenwert bei Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Tätigkeiten. Trotzdem reichen die Kapazitäten nicht aus, um alle Probleme des biologischen Ackerbaus zugleich lösen zu können.

Die Abteilung Ackerbau mit ihrer Zentrale am Moarhof (Ennstal) und ihrer Versuchsstation in Lambach versucht, dringende Fragen aus der Praxis so rasch wie möglich zu bearbeiten, wobei es bei pflanzenbaulichen Versuchen mindestens zwei bis drei Jahre dauert, um statistisch abgesicherte Ergebnisse liefern zu können. Dazu kommen noch Praxisversuche auf landwirtschaftlichen Betrieben, wodurch auch eine regionale Streuung der Versuche gegeben ist.

Im Wesentlichen sollen die Versuchsergebnisse der einzelnen Jahre auf dieser Homepage dargestellt werden, wobei für die unterschiedlichen Kulturpflanzen eigene Unterteilungen getroffen werden.